Zum Europäischen Tag der Jüdischen Kultur am 5. September 2010 Am Sonntag dem 05. September wird in der Synagoge Oberwesel Schaarplatz 3
um 13:00 Uhr die Ausstellung PLURALITÄT – ART AND JUDAISM eröffnet
Dauer der Ausstellung bis Juni 2011. Besichtigung nach Vereinbarung. Call: 0170 180 36 85 Spenden sind willkommen.
Die Ausstellung wird bis zum Sommer 2011 durch mehrere Veranstaltungen in und um Oberwesel begleitet. Der Autor der Ausstellung ist Victor Sanovec. Er ist auch für die Durchführung der Veranstaltungen verantwortlich. Kontakt: Verein Rabbi Alfred Gottschalk e.V. Victor Sanovec Pfalzgrafenstrasse 1 55430 Oberwesel
Zum Europäischen Tag der Jüdischen Kultur am 5. September 2010
Führung durch die renovierte Synagoge die am 30 Mai. 2010 eingeweiht wurde. Sie ist gleichzeitig öffentliche Bücherei und Gedenkstätte.
Besichtigungen und Führungen finden ab 11:30 h bis 18:00 h nach Bedarf statt.
Der Eintritt ist frei, um eine kleine Spende wird gebeten
Kontakt: Förderverein Synagoge Sobernheim e.V. Hans-Eberhard Berkemann Auf dem Kolben 4 55566 Bad Sobernheim
Zum Europäischen Tag der Jüdischen Kultur am 5. September 2010
 Konzert: am 10.9.2010 um 19:00 Uhr, Görreshaus, Eltzerhofstr. 6a, 56068 Koblenz
Mendelssohn in Theresienstadt Musik an der Grenze des Lebens - Originalprogramm vom 17.06.1944
Einführung durch die Zeitzeugin Trude Simonsohn: Musik in Theresienstadt
Werke von
- Felix Mendelssohn Bartholdy
- Franz Schubert, Gustav Mahler
- Viktor Ullmann
- Hans Krasa
Eine Gemeinschaftsveranstaltung des Freundschaftskreises Koblenz - Petah Tikva e.V. und der Koblenzer Mendelssohn-Tage e.V. Kontakt: 
Freundschaftskreis Koblenz-Petah Tikva e.V. Doris Leber Lehrhohl 4 56077 Koblenz
Zum Europäischen Tag der Jüdischen Kultur am 5. September 2010: Thema: Auf den Spuren jüdischer Kultur auf dem Lande
Ort: Laufersweiler (Hunsrück) Zeit:
- 11:00 Uhr: 1. Rundgang.
- 14:00 Uhr: 2. Rundgang .
- 17:00 Uhr: Vorstellung des Buches von Marcel Griesang: Die Ausschaltung der Juden aus dem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben im Rhein-Hunsrück-Kreis zwischen 1933 und 1939.
Mitwirkende: Förderkreis Synagoge Laufersweiler - Ortsgemeinde Laufersweiler - Tourist-Information Kirchberg
Eintritt: Kein Eintritt
Kurzbeschreibung: Am Tag der jüdischen Kultur wird eine Rundgang (insgesamt 2 km) durch den Ort Laufersweiler vorgestellt, der exemplarisch das jüdische Leben auf dem Lande nachvollzieht. An verschiedenen Stationen zwischen der Synagoge und dem jüdischen Friedhof werden Beispiele jüdischen Lebens auf dem Lande auf Schautafeln dargestellt. Die Synagoge, 1911 eröffnet, ist die einzige im Rhein-Hunsrück-Kreis, die noch als solche erkennbar ist und heute unter Denkmalschutz steht. Am Ende des Tages wird ein neues Buch vorgestellt, das die schrittweise Vernichtung jüdischer Kultur auf dem Lande zum Thema hat.
1. Station: Beschreibung der Synagoge
2. Station: Erinnerungsort „Gelebtes Leben – geraubtes Leben“ Ein Projekt der Künstlerin Jutta Christ aus Büchenbeuren.
3. Station: Ehemals jüdisches Anwesen Frank (Kaufmann und Händler) Thematik: Familie wurde von Schinderhannes-Bande überfallen
4. Station: Matzenbäckerei Joseph
5. Station: Gaststätte Baum
6. Station: Der jüdische Weltbürger Bernhard Meyer aus Laufersweiler (1866-1946). Bernhard Meyer war Weggefährte, Freund und Mäzen vieler namhafter Schriftsteller wie Else Lasker-Schüler, Thomas Mann, Martin Buber. Zitate aus deren Lebenswerk.
7. Station: Jüdischer Friedhof
8. Station: Jüdische Schule Laufersweiler
9. Station Darstellung einer weiteren beispielhaften landjüdischen Familie.
Kontakt: Förderkreis Synagoge Laufersweiler e.V. Vors. Christof Pies Hasselbacher Str. 16 56288 Kastellaun
Zum Europäischen Tag der Jüdischen Kultur am 5. September 2010
- 05.09.2010, 11.15 Uhr Dahn, Vortrag und Führung: Europ. Tag der jüd. Kultur: Das jüd. Dahn, Rundgang, Synagoge, OW
- 05.09.2010, 14.00 Uhr Busenberg, Vortrag und Führung: Europ. Tag der jüd. Kultur: Mikwe und jüd. Friedhof, OW
- 22.10.2010, 17.00 Uhr Dahn, Vortrag an/in der kath. Kirche: Die Deportation der Wasgaujuden vor 70 Jahren nach GURS (Südfrankreich), anschließend Rundgang,
Kontakt: Arbeitskreis Judentum im Wasgau, Dahn Otmar Weber Schillerstr. 10b 66994 Dahn
Zum Europäischen Tag der Jüdischen Kultur am 5. September 2010Förderverein für Jüdisches Gedenken FrankenthalVolkshochschule FrankenthalDonnerstag, 2. September 2010 - 19 Uhr - Vortragsraum in der Schlossergasse.Geschichte der Jüdischen Gemeinde in Frankenthal - Vortrag mit Fotos zum Europäischen Tag der jüdischen KulturReferent: Herbert BaumEintritt frei Der Förderverein für jüdisches Gedenken Frankenthal beteiligt sich auch in diesem Jahr mit drei Führungen am Europäischen Tag der jüdischen Kultur. Am Sonntag, 5. September, erinnern Initiativen und Vereine an die Geschichte der Gemeinden, an die Tradition der Synagogen, Ritualbädern, Friedhöfe und anderer jüdischer Einrichtungen. In Frankenthal geht es um die Aktion Stolpersteine in Frankenthal (11 Uhr), um die Geschichte der jüdischen Friedhöfe (15 Uhr) und um die Entwicklung der jüdischen Gemeinde (17 Uhr).Um 1785 wurde eine jüdische Gemeinde gegründet. Am 28. August 1885 wurde die Einweihung einer zweiten, neuen Synagoge in der Glockengasse 12 unter „reger Anteilnahme der Frankenthaler Bevölkerung“, wie die damaligen Zeitungen erwähnten, gefeiert. Im Jahr 1900, als die aufstrebende Industriestadt 16.899 Einwohner hatte, lebten hier 371 Juden, das waren rund zwei Prozent. 1933 begann die systematische Ausgrenzung der jüdischen Bevölkerung auch in Frankenthal. Viele konnten rechtzeitig flüchten. Die meisten, die in Deutschland blieben, wurden später in den Vernichtungslagern ermordet. Mit der Deportation der 39 noch in Frankenthal lebenden Kinder, Frauen und Männer am 22. Oktober 1940 nach Gurs in Südwestfrankreich endete die Geschichte der Jüdischen Gemeinde Frankenthals. Heute leben wieder Menschen jüdischen Glaubens aus der ehemaligen Sowjetunion in Frankenthal. Sie beteiligen sich am Leben der Jüdischen Kultusgemeinde Rheinpfalz und besuchen die Synagoge in Ludwigshafen.Führung 1: Stolpersteine in Frankenthal - Jüdische Familien in FrankenthalTreffpunkt/Ort: Zwölf Apostel Kirche Carl Theodor StraßeUhrzeit: 11 Uhr - Dauer: ca. 60 minReferenten: Rüdiger Stein, Herbert BaumBemerkung:Bei Regen fällt die Veranstaltung aus. Eintritt frei
Führung 2: Der Alte und der Neue Jüdische Friedhof in Frankenthal. Treffpunkt/Ort:Alter Jüdischer Friedhof, Hauptfriedhof Treffpunkt vor der TrauerhalleUhrzeit: 15 Uhr - Dauer: ca. 120 minReferent: Werner SchäferBemerkung:Bei Regen fällt die Veranstaltung aus. Eintritt frei Führung 3: Juden in Frankenthal, StadtführungTreffpunkt/Ort: Gedenkplatz ehemalige Synagoge in der Glockengasse Ecke SynagogengasseUhrzeit: 17 Uhr - Dauer: ca. 120 minReferent: Herbert BaumBemerkung:Bei Regen fällt die Veranstaltung aus. Eintritt frei Kontakt: Förderverein für Jüdisches Gedenken Frankenthal Herbert Baum
Neugasse 36
67227 Frankenthal
Tel.: 06233 69662 Email:
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… Internet: www.juden-in-frankenthal.de Fotos: oben - Gedenktafel in derGlockengasse, unten: Führung alter jüdischer Friedhof
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