Europäischer Tag der jüdischen Kultur am 5. September 2010Rheinland-Pfalz weist eine lange und vielfältige jüdische Geschichte auf. Das Schwerpunktthema des europäischen Tages der jüdischen Kultur 2010 lautet: „ Jüdische Kunst “. Am 5.September erfahren Besucher landesweit mehr über jüdische Kunst, sei es Literatur, bildende Kunst, Musik oder Theater. Zum neunten Mal findet der Europäische Tag jüdischer Kultur in rheinland-pfälzischen Gemeinden statt. Europaweit stellen 31 Nationen ihre jüdische Geschichte und Gegenwart einem breiten Publikum vor. Interessierte können so einen lebendigen Einblick in eine für sie vielleicht bis dahin unbekannte Kultur gewinnen. Die Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen zur NS-Zeit in Rheinland-Pfalz koordiniert mit der Landeszentrale für Politische Bildung Rheinland-Pfalz die landesweiten Veranstaltungen. Ausführliche Informationen zu den rheinland-pfälzischen Veranstaltungen finden Interessierte auf der Homepage der LAG unter www.lagrlp.de , der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland Pfalz unter www.politische-bildung-rlp.de und weitere überörtliche Informationen über den Europäischen Tag der jüdischen Kultur stehen im Internet unter www.jewisheritage.org. „ Das vielfältige Angebot an diesem Tag von Führungen durch Friedhöfe, Synagogen und Museen, Musikvorträgen, Ausstellungen und Lesungen ist in Deutschland vorbildhaft. Von Linz am Rhein bis nach Dahn in der südlichen Pfalz, von Laufersweiler im Hunsrück bis Frankenthal werden am 5.September wird jüdisches Leben in der Geschichte, der Kunst und auch das Heutige nahe gebracht “, so Dr. Dieter Schiffmann, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz. Dieter Burgard, Bürgerbeauftragter, Vorsitzender des Sprecherrates der Landesarbeitgemeinschaft sieht gerade an diesem Wochenende mit der Eröffnung des neuen jüdischen Zentrums in Mainz einen besonderen Höhepunkt in der jüdischen Geschichte und Kultur in Rheinland-Pfalz. „ Über das neue Mainzer Synagogenzentrum nach dem spektakulären Entwurf von Manuel Herz freuen wir uns mit den Bürgerinnen und Bürgern jüdischen Glaubens. Ein lebendiges Gemeindezentrum gibt Hoffnung, dass jüdische Kultur nicht so stark auf die Vergangenheit beschränkt bleibt sondern eine andauernde Perspektive bekommt.“ Foto: Synagoge Wittlich, Thorarolle
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