Zum Europäischen Tag der Jüdischen Kultur am 5. September 2010:


Thema: Auf den Spuren jüdischer Kultur auf dem Lande

Ort: Laufersweiler (Hunsrück)
Zeit:

  • 11:00 Uhr: 1. Rundgang.
  • 14:00 Uhr: 2. Rundgang .
  • 17:00 Uhr: Vorstellung des Buches von Marcel Griesang: Die Ausschaltung der Juden aus dem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben im Rhein-Hunsrück-Kreis zwischen 1933 und 1939. 


Mitwirkende: Förderkreis Synagoge Laufersweiler -  Ortsgemeinde Laufersweiler - Tourist-Information Kirchberg

Eintritt: Kein Eintritt
 
Kurzbeschreibung: 
Am Tag der jüdischen Kultur wird eine Rundgang (insgesamt 2 km) durch den Ort Laufersweiler vorgestellt, der exemplarisch das jüdische Leben auf dem Lande nachvollzieht.
An verschiedenen Stationen zwischen der Synagoge und dem jüdischen Friedhof werden Beispiele jüdischen Lebens auf dem Lande auf Schautafeln dargestellt. Die Synagoge, 1911 eröffnet, ist die einzige im Rhein-Hunsrück-Kreis, die noch als solche erkennbar ist und heute unter Denkmalschutz steht.
Am Ende des Tages wird ein neues Buch vorgestellt, das die schrittweise Vernichtung jüdischer Kultur auf dem Lande zum Thema hat.

1. Station: Beschreibung der Synagoge

2. Station: Erinnerungsort „Gelebtes Leben – geraubtes Leben“
                  Ein Projekt der Künstlerin Jutta Christ aus Büchenbeuren.

3. Station: Ehemals jüdisches Anwesen Frank (Kaufmann und Händler)
      Thematik: Familie wurde von Schinderhannes-Bande überfallen

4. Station: Matzenbäckerei Joseph

5. Station: Gaststätte Baum

6. Station: Der jüdische Weltbürger Bernhard Meyer aus Laufersweiler (1866-1946).
Bernhard Meyer war Weggefährte, Freund und Mäzen vieler namhafter 
Schriftsteller wie Else Lasker-Schüler, Thomas Mann, Martin Buber.
Zitate aus deren Lebenswerk.

7. Station: Jüdischer Friedhof

8. Station: Jüdische Schule Laufersweiler

9. Station  Darstellung einer weiteren beispielhaften landjüdischen Familie.

Kontakt:
Förderkreis Synagoge Laufersweiler e.V.
Vors. Christof Pies
Hasselbacher Str. 16
56288 Kastellaun