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PostHeaderIcon Archiv 2014 / 2013

Ehre und Tod für's Vaterland - Jüdische Soldaten im Ersten Weltkrieg

Vortrag mit Fotos

Volkshochschule Frankenthal

Donnerstag, 6. November 2014      19 Uhr

Vortragsraum Schlossergasse 8 – 10

Referent: Herbert Baum

Eintritt frei

Am 1. August 1914 begann in Europa ein Krieg, in den im Laufe von vier Jahren insgesamt 40 Länder verwickelt wurden. Viele deutsche Juden waren ausgesprochen deutschnational gesinnt. Bei Kriegsbeginn meldeten sie sich als überzeugte Patrioten freiwillig "zu den Waffen", um für ihr Vaterland zu kämpfen. Von den zirka 100.000 jüdischen Soldaten wurden rund 12.000 getötet. 31.000 deutsche Soldaten jüdischen Glaubens wurden auf Grund ihrer Tapferkeit mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet.

Isaac und Isabella Schweitzer vom Kaufhaus Schweitzer & Wertheimer hatten elf Kinder. Fünf Söhne - Karl, Hugo, Heinrich, Josef Friedrich und Max - waren Soldaten im Ersten Weltkrieg.

Max Schweitzer (Foto), geboren am 5. Januar 1894, fiel als Kriegsfreiwilliger am 5. November 1914 bei Oostaverne in Belgien.

1936 weihten die Nationalsozialisten auf dem Jahnplatz in Frankenthal ein Kriegerdenkmal zur Erinnerung an die 653 gestorbenen Frankenthaler Soldaten des Ersten Weltkrieges ein (Foto) und veröffentlichten die Namen in einem Gedenkbuch. In einem Schulprojekt 1999 entdeckte eine Klasse des Karolinen-Gymnasiums, dass die drei gestorbenen jüdischen Soldaten nicht mitgezählt und nicht erwähnt wurden. Eine Tafel erinnert seitdem an Leopold Gutmann, Richard Lurch und Max Schweitzer.

Ebenso wie in den Befreiungskriegen gegen Napoleon von 1813 bis 1815 erhoffte sich die jüdische Gemeinde in Deutschland von einer Teilnahme am Ersten Weltkrieg die ersehnte Anerkennung und Integration in die (christliche) Gesellschaft. Der Vortrag beschreibt, dass sowohl 1815 als auch 1918 diese Hoffnung bitter enttäuscht wurde. Die Niederlage im Ersten Weltkrieg wurde nicht zuletzt „den Juden“ zugeschrieben. Adolf Hitler hat diese in großen Teilen der herrschenden Eliten und in der Bevölkerung vorhandene Stimmung konsequent genutzt. Sie führte zur Ermordung fast der gesamten jüdischen Bevölkerung in Europa.

 

 

 


 

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PostHeaderIcon Zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur 2014 - 67227 Frankenthal

Zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur 2014

Der Förderverein für jüdisches Gedenken Frankenthal erinnert im Rahmen des Europäischen Tages der Jüdischen Kultur mit drei Führungen an die Geschichte der Juden in Frankenthal. Dieser Tag besteht seit 1999. Er findet in diesem Jahr am Sonntag, 14. September statt. Jüdische und nicht-jüdische Organisationen in fast 30 europäischen Ländern erinnern an das europäische Judentum, seine Geschichte, Traditionen und Bräuche. Auf lokaler und regionaler Ebene finden Führungen zu Stätten jüdischer Kultur, Konzerte, Ausstellungen und Vorträge statt.

Eine Führung zum Thema Stolpersteine in Frankenthal bietet Rüdiger Stein am Sonntag, 14. September, 11 Uhr, an. Treffpunkt ist vor der Zwölf-Apostel-Kirche, Carl-Theodor-Straße.

In Frankenthal erinnern 61 Stolpersteine vor deren ehemaligen Häusern und Wohnungen an das Schicksal jüdischer Menschen. Der Kölner Künstler Gunter Demnig, Initiator der erfolgreichen Aktion, hat bei fünf Terminen (April 2005, April 2006, November 2006 und November 2013) hier bisher 61 Steine verlegt. Alle Steine wurden von Bürgerinnen und Bürgern gespendet. Ein Stolperstein kostet zurzeit 120 Euro. Für die Jahre 2015 und 2016 sind weitere Verlegungen geplant.

Über die beiden Jüdischen Friedhöfe in Frankenthal informiert nachmittags Werner Schäfer ab 15 Uhr. Treffpunkt ist vor der Trauerhalle des Städtischen Friedhofs, Eingang Wormser Straße. Das älteste Grab stammt aus dem Jahr 1826.

Bei einer Führung durch die Innenstadt informiert Herbert Baum um 17 Uhr vor den wichtigsten Stationen mit Fotos über die Geschichte der Juden in Frankenthal. Treffpunkt Gedenkplatz (Spielplatz) Glockengasse.

Die Führungen sind kostenlos. Bei Dauerregen fallen sie aus.

Die Jüdische Gemeinde Frankenthal wurde um 1785 gegründet. Am 28. August 1885 fand die Einweihung einer zweiten, neuen Synagoge in der Glockengasse 12 unter „reger Anteilnahme der Frankenthaler Bevölkerung“ statt, wie die damalige Frankenthaler Zeitungen schrieb. Im Jahr 1900, als die aufstrebende Industriestadt 16.899 Einwohner hatte, lebten hier 371 Juden, das waren rund zwei Prozent. 1933 begann die systematische Ausgrenzung der jüdischen Bevölkerung auch in Frankenthal. Viele konnten rechtzeitig flüchten. Die meisten, die in Deutschland blieben, wurden später in den Vernichtungslagern ermordet. Mit der Deportation der 39 noch in Frankenthal lebenden Kinder, Frauen und Männer am 22. Oktober 1940 nach Gurs in Südwestfrankreich endete die Geschichte der Jüdischen Gemeinde Frankenthals. Heute leben wieder Menschen jüdischen Glaubens aus der ehemaligen Sowjetunion in Frankenthal. Sie beteiligen sich am Leben der Jüdischen Kultusgemeinde Rheinpfalz und besuchen die Synagoge in Ludwigshafen.

 



 

Der Förderverein für jüdisches Gedenken Frankenthal erinnert im Rahmen des Europäischen Tages der Jüdischen Kultur mit drei Führungen an die Geschichte der Juden in Frankenthal. Dieser Tag besteht seit 1999. Er findet in diesem Jahr am Sonntag, 14. September statt. Jüdische und nicht-jüdische Organisationen in fast 30 europäischen Ländern erinnern an das europäische Judentum, seine Geschichte, Traditionen und Bräuche. Auf lokaler und regionaler Ebene finden Führungen zu Stätten jüdischer Kultur, Konzerte, Ausstellungen und Vorträge statt.


Eine Führung zum Thema Stolpersteine in Frankenthal bietet Rüdiger Stein am Sonntag, 14. September, 11 Uhr, an. Treffpunkt ist vor der Zwölf-Apostel-Kirche, Carl-Theodor-Straße.
In Frankenthal erinnern 61 Stolpersteine vor deren ehemaligen Häusern und Wohnungen an das Schicksal jüdischer Menschen. Der Kölner Künstler Gunter Demnig, Initiator der erfolgreichen Aktion, hat bei fünf Terminen (April 2005, April 2006, November 2006 und November 2013) hier bisher 61 Steine verlegt. Alle Steine wurden von Bürgerinnen und Bürgern gespendet. Ein Stolperstein kostet zurzeit 120 Euro. Für die Jahre 2015 und 2016 sind weitere Verlegungen geplant.

Über die beiden Jüdischen Friedhöfe in Frankenthal informiert nachmittags Werner Schäfer ab 15 Uhr. Treffpunkt ist vor der Trauerhalle des Städtischen Friedhofs, Eingang Wormser Straße. Das älteste Grab stammt aus dem Jahr 1826.

Bei einer Führung durch die Innenstadt informiert Herbert Baum um 17 Uhr vor den wichtigsten Stationen mit Fotos über die Geschichte der Juden in Frankenthal. Treffpunkt Gedenkplatz (Spielplatz) Glockengasse.

Die Führungen sind kostenlos. Bei Dauerregen fallen sie aus.

Die Jüdische Gemeinde Frankenthal wurde um 1785 gegründet. Am 28. August 1885 fand die Einweihung einer zweiten, neuen Synagoge in der Glockengasse 12 unter „reger Anteilnahme der Frankenthaler Bevölkerung“ statt, wie die damalige Frankenthaler Zeitungen schrieb. Im Jahr 1900, als die aufstrebende Industriestadt 16.899 Einwohner hatte, lebten hier 371 Juden, das waren rund zwei Prozent. 1933 begann die systematische Ausgrenzung der jüdischen Bevölkerung auch in Frankenthal. Viele konnten rechtzeitig flüchten. Die meisten, die in Deutschland blieben, wurden später in den Vernichtungslagern ermordet. Mit der Deportation der 39 noch in Frankenthal lebenden Kinder, Frauen und Männer am 22. Oktober 1940 nach Gurs in Südwestfrankreich endete die Geschichte der Jüdischen Gemeinde Frankenthals. Heute leben wieder Menschen jüdischen Glaubens aus der ehemaligen Sowjetunion in Frankenthal. Sie beteiligen sich am Leben der Jüdischen Kultusgemeinde Rheinpfalz und besuchen die Synagoge in Ludwigshafen.

Weitere Informationen siehe www.juden-in-frankenthal.de

 

 


 

PostHeaderIcon Zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur 2014 - 55232 Alzey

Der gemeinsame Beitrag der Arbeitsgruppe Juden im Alzeyer Land im Altertumsverein Alzey und Umgebung e.V. mit dem Museum Alzey zum ETJK, in diesem Jahr als
Museumsabend am Montag, 8. September, 20 Uhr.
In diesem Jahr können wir den restaurierten 200 Jahre alten Tora-Mantel vorstellen, eine Stiftung der Nachfahren der Alzeyer Belmont-Familie. Die Seidenstoffe, aus denen er zusammengesetzt ist, waren sehr brüchig, rissig und verschmutzt. In der Abegg-Stiftung in Riggisberg (CH) wurden sie im Rahmen einer Masterarbeit untersucht, gereinigt und konserviert. Die Restauratorin Eva Bergt stellt diesen Prozess der Konservierung zusammen mit ihrer Dozentin Bettina Niekamp vor.

Die Seidenstoffe, Brokate und Bänder des Toramantels sind eine Zweitverwendung, möglicherweise hergestellt aus dem prächtigen Brautkleid, das in der Belmont'schen Familienchronik erwähnt ist, der Synagoge in der Zeit kurz vor 1800 gestiftet, als auch die Torarolle in Auftrag gegeben und die erste Synagoge von der Familie Belmont eingerichtet wurde. Auch ein Beitrag zum Jahresthema "Frauen im Judentum".

 



 

 

PostHeaderIcon Zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur 2014 - 54329 Konz

Der Förderverein Synagoge Könen bietet für den Europäischen Tag der jüdischen Kultur am 14. September 2014 eine Führung auf dem jüdischen Friedhof in Könen an.
Referent ist Bruno Lauscher.

Die Führung beginnt um 15 Uhr am 14.9.2014.

Im Anschluss an die Führung können die Teilnehmer mit Bruno Lauscher und mir über anstehende Fragen diskutieren. (Was bisher von vielen Teilnehmern genützt wurde).
Jeder Teilnehmer erhält ein Faltblatt zur Geschichte der Juden von Könen.
Es besteht auch die Gelegenheit, unser Buch zur Geschichte der Juden von Könen zu erwerben.

Kontakt:

Förderverein ehemalige Synagoge Könen e. V.
Willi Körtels
Ernst-Hartmann-Str. 17
54329 Konz
Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Web: http://www.mahnmal-trier.de/
Tel.: 06501-15774


 
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