Free Joomla Templates by Web Hosting

PostHeaderIcon Archiv 2014 / 2013

Samstag, 8. Juni 2013, Tag der Psychiatrie, Rheinhessen-Fachklinik Alzey.

Führungen durch die Dauerausstellung. Beratung von Angehörigen.

Weitere Informationen:

Die Rheinhessen-Fachklinik Alzey in der NS-Zeit.
Online unter: www.rheinhessen-fachklinik-alzey.de/Service/Publikationen:
Festschrift zur Geschichte der Rheinhessen-Fachklinik Alzey 1908 – 2008.

Auf Anfrage

  • für Angehörige: Auskünfte, Betreuung von Besuchen, Hilfe bei Recherchen.

  • für andere Interessenten: Führungen durch die Dauerausstellung. Betreuung von Facharbeiten.


Vorträge auch außerhalb von Alzey, Recherchen für die Verlegung von Stolpersteinen oder für andere Gedenkformen für Opfer aus Rheinhessen.


Arbeitsschwerpunkt 2013 sind Kontakte mit Angehörigen der Opfer der NS-Zwangssterilisationen und der NS-Krankenmorde („Euthanasie“): Information über das Schicksal des Opfers/der Opfer, Beratung und Betreuung der Angehörigen, in der Regel in der Rheinhessen-Fachklinik Alzey.

Die Angehörigen sind meist Enkel oder Großneffen- und Großnichten, in deren Familien lange Zeit über die Opfer geschwiegen wurde. Angst vor der genaueren Kenntnis der schrecklichen Wahrheit hindert manche, Kontakt aufzunehmen. Zu unserer Arbeit gehört es deswegen auch, zum Verständnis des individuellen Schicksals des/der Opfer hinaus Informationen über die NS-Politik gegenüber psychisch und geistig Kranken zu vermitteln. Aus unseren Recherchen kennen wir von mehreren hundert Opfern aus Rheinhessen nur die Aktenlage, gesammelt in mehreren Archiven. Auf dieser Basis und anhand der Dauerausstellung können wir einen Teil der Fragen beantworten. Ergänzt um familiäre Hintergründe, über die Angehörige berichten, entsteht in den Gesprächen eine Vorstellung über das individuelle Schicksal des Opfers und damit eine Grundlage für den oft schmerzhaften und langwierigen Verarbeitungsprozeß in den Familien. Bei dem Gang zum Mahnmal auf dem Gelände der Rheinhessen-Fachklinik verbindet sich die Trauer der Angehörigen mit dem beruhigenden Wissen, dass ihr Familienmitglied nicht vergessen ist und auch in ihren Familien wieder einen Platz findet.


Arbeitsgruppe Psychiatrie im Nationalsozialismus in Alzey in Zusammenarbeit mit der Rheinhessen-Fachklinik und dem Museum der Stadt Alzey


Kontakte:


Renate Rosenau, Ebertstraße 26 C, 55232 Alzey , Telefon 06731 993322, Fax 993320, eMail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

Gunda John, Ebertstraße 26 C, 55232 Alzey, Telefon 06731 42144

Hedi Klee, Kirchweg 7, 55234 Freimersheim, T+ F 06731 98641

Dr. Wolfgang Gather, Rheinhessen-Fachklinik-Alzey, Dautenheimer Landstraße 66, 55232 Alzey

 

 


 

Gedenkstättenfahrt in das ehemalige Ghetto, Konzentrations- und Durchgangslager Theresienstadt


Im Zeitraum vom Mittwoch 08. Mai bis Sonntag 12. Mai 2013 bieten wir allen Interessierten die Möglichkeit an einer Gedenkstättenfahrt in das ehemalige Ghetto, Konzentrations- und Durchgangslager Theresienstadt, heute Terezín, teilzunehmen.
Begleitet wird die Fahrt von zwei Zeitzeuginnen, den Geschwistern Edith und Hela (ehemals) Bär.
Organisiert wird die Fahrt von SJD - Die Falken Rheinland-Pfalz, dem Referat für Antifaschismus und Antirassismus der Karl Marx Universität Trier
und dem Haus Mainusch. Förderung aus dem Fond der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und
Erinnerungsinitiativen zur NS-Zeit in Rheinland-Pfalz.


Anmeldung:

Die Anmeldung erfolgt verbindlich unter folgender Emailadresse:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Bei Fragen oder Anmerkungen schickt uns bitte auch eine Mail.
Bitte möglichst schnell anmelden.
Da die Kapazitäten begrenzt sind, erfolgt die
Platzvergabe in der Reihenfolge der Anmeldung.

 

Weiterführende Hinweise und Flyer können HIER heruntergeladen werden

 


 

Verführte Jugend im Nationalsozialismus

GEDENKEN: Förderverein und Lux-Kinos zeigen den Film „Lore“


Der Förderverein für jüdisches Gedenken zeigt zusammen mit den Lux-Kinos den Film „Lore“. Da ihr Vater als SS-Kriegsverbrecher verhaftet wird, muss die 15-jährige Lore mit ihren vier Geschwistern quer durch das Nachkriegsdeutschland zu ihrer Großmutter flüchten.

Die Hitlerjugend (HJ) wurde in der Zeit des Nationalsozialismus ab 1933 zum staatlichen und einzigen Jugendverband mit bis zu 8,7 Millionen Mitgliedern ausgebaut, 98 Prozent aller deutschen Jugendlichen waren hier organisiert. Der Film „Lore“ setzt sich mit dem Leben eines Mädchens nach Kriegsende auseinander. Der Förderverein für jüdisches Gedenken Frankenthal zeigt zusammen mit den Lux-Kinos den Film am Freitag, 19. April, 10.30 Uhr, in den Lux-Kinos in der August-Bebel-Straße. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Schulen. Interessierte können ebenfalls die Vorführung besuchen. Der Spielfilm dauert 110 Minuten. Der Eintritt kostet zwei Euro.

„Wir haben mit solchen Filmen bisher eine große Resonanz bei den Schulen erzielt“, informiert Herbert Baum vom Förderverein: „Vor allem wenn Themen aus der NS-Zeit aus der Sicht von jungen Menschen gezeigt werden, setzen sich diese gern mit den Konflikten auseinander.“

Die 15-jährige Lore und ihre vier Geschwister sind die privilegierten Kinder eines hochrangigen SS-Offiziers, der am Massenmord in Weißrussland beteiligt war. Während sie Hüpfspiele machen, werden überall in Europa Menschen systematisch umgebracht. Lores Familie ist davon unberührt, bis ihr Vater 1945 aus dem Osten zurückkehrt. 1939 war er ein Kriegsheld. 1945, wenn die Handlung des Films beginnt, ist er ein Verbrecher. Völlig auf sich allein gestellt, müssen Lore und ihre vier jüngeren Geschwister sich im Mai 1945 von Süddeutschland zur Oma nach Norddeutschland durchschlagen. Ihre Reise führt sie durch das in Auflösung begriffene Deutschland und sie sehen und erleben zum ersten Mal die Grausamkeiten des Krieges. Der Kampf   um das tägliche Brot ist hart, denn fast überall begegnet man den Kindern mit Feindseligkeit. Trotzig klammert sich Lore an ihre Überzeugungen, doch allmählich mischen sich Zweifel in ihr fest gefügtes Weltbild. Diese werden größer, als sich der rätselhafte Thomas der Gruppe anschließt. Seine Papiere weisen ihn als jüdischen KZ-Überlebenden aus. Als die Kinder ihr Ziel erreichen, ist nichts mehr wie es war.

Die Hitlerjugend sollte die Jugendlichen auf die ihnen zugedachte Rolle als nationale arische Elite vorbereiten. Ein Teil der Erziehung bestand darin, alles Schwache zu verachten und „auszumerzen“. Diese Ideologie hat auch Lore verinnerlicht. In seiner Rede vom 14. September 1935 vor rund 50.000 Hitlerjungen in Nürnberg forderte Adolf Hitler, die deutsche Jugend müsse „flink wie die Windhunde, zäh wie Leder, hart wie Kruppstahl“ sein.

In dem Buch „Frankenthal unterm Hakenkreuz" gibt es ein Kapitel über die Hitlerjugend. Dort wird auf den Aufschwung der Organisation nach der Machtübernahme Hitlers am 30. Januar 1933 hingewiesen: „Ein erstes großes Auftreten hatten die Hitlerjugend und der Bund Deutscher Mädchen am 6. Mai 1933 bei einer Kundgebung zahlreicher Vereine.“


Informationen im Internet: http://www.juden-in-frankenthal.de





 

Dr. Georg Krämer (1872 – 1942) und andere jüdische Koblenzer Juristen
Vortrag - Buchpräsentation und Ausstellung

Dienstag, den 16. April 2013

Aus Anlass der 80. Wiederkehr des sog, Judenboykotts und der ersten Rassengesetze der Nazis vom 7. April 1933 laden der Präsident des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz Dr. Lars Brocker, der Generalstaatsanwalt Koblenz Erich Jung und der Leitende Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Koblenz Harald Kruse zu einer Gedenkveranstaltung ein. Sie wollen an die damaligen jüdischen Koblenzer erinnern, als Juristen gerade an die jüdischen Kollegen. Hierzu werden insgesamt 12 Lebensschicksale in der vom Förderverein Mahnmal Koblenz zur Verfügung gestellten Ausstellung gezeigt. Der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins Mahnmal Koblenz Joachim Hennig hält dazu einen einführenden Vortrag. Ergänzt wird die Veranstaltung durch einen Vortrag von Dr. Hubertus Hoffmann, der seine vor kurzem erschienene Biografie über den Sohn des Ersten Staatsanwalts Dr. Georg Hoffmann Dr. Fritz Kraemer vorstellt.

Ort und Zeit:  Neues Justizzentrum Koblenz, Deinhardpassage 1, 56068 Koblenz, 17.00 Uhr.

Die Ausstellung ist bis zum 8. Mai 2013 von 8.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.




 

Hinweis - in Planung:

Rollendes Konzentrationslager – Der 12. SS-Eisenbahnbauzug
Angeregt durch ersten Recherchen Hugo Salzmanns Ende der 1940er Jahre arbeitet der stellvertretende Vorsitzende des Vereins Joachim Hennig die so gut wie unbekannte Geschichte des Bauzuges auf. Aufgestellt an Heilig Abend 1944 im KZ Sachsenhausen mit 500 Häftlingen war er ausersehen zur Reparatur von zerstörten Eisenbahngleisen und Brücken. Er wurde in Kamp am Rhein, Bad Kreuznach und in der Nähe von Gießen eingesetzt und hinterließ vor allem bei den Häftlingen eine Blutspur in unserer Region. Die Fahrt des Zuges ging dann über Eisenach, Dresden und Pilsen bis ins Konzentrationslager Ebensee bei Salzburg. Dort wurden die Überlebenden befreit. – Bis Herbst 2013 wird eine größere schriftliche Ausarbeitung hierüber vorliegen. Sie soll Anstoß für Initiativen vor Ort sein, sich mit dieser Geschichte und den vergessenen Opfern des Bauzuges zu beschäftigen.

 


 

 

Initiative Lokale Agenda e.V. – Arbeitskreis Ludwigshafen setzt Stolpersteine


Freitag, den 26. April 2013
Ursula Michel: Als Jugendliche im Kindertransport.
Das Leben nach dem Überleben. Ein Ludwigshafener Schicksal.
VHS Ludwigshafen, 19 – 21 Uhr
Judith Rhodes, Tochter von Ursula Michel, Marita Hoffmann, Monika Kleinschnitger

Sonntag, den 26. Mai 2013

Sonntagspaziergang – Stolpersteine
Verfolgt, entrechtet, entwurzelt, ermordet – Lebenswege in Ludwigshafen.
Treffpunkt: Stadtmuseum, 11 – 13.00 Uhr
Johannes Graßl, Gerhard Kaufmann

Die Veranstaltungen finden in Kooperation mit der Volkshochschule Ludwigshafen und der Metropolregion statt, und sind vom Pädagogischen Landesinstitut als Lehrerfortbildung anerkannt.

Veranstalter:
Initiative Lokale Agenda e.V. – Arbeitskreis Ludwigshafen setzt Stolpersteine

Anschrift:
Bismarckstraße 29, Zimmer 405, 67059 Ludwigshafen,

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

http://www.ludwigshafen-setzt-stolpersteine.de
http://www.erinnerungen-bewahren.de

Ansprechpartner:

Monika Kleinschnitger, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , Fon: 0621 – 54 055 810

 

 


 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL