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PostHeaderIcon Archiv 2014 / 2013

PostHeaderIcon Förderverein für jüdisches Gedenken in Frankenthal

Zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur 2013

Jüdisches Leben in Frankenthal - Stadtführung

Referent: Herbert Baum

Termin: am 29. September 2013 17.oo Uhr

Treffpunkt:

Gedenkplatz für die ehemalige Synagoge Ecke Glockengasse/Synagogengasse (Spielplatz)

Führung zirka 2 Stunden - Eintritt frei

Bei Dauerregen fällt die Veranstaltung aus

Bei der Führung wird die Entwicklung der jüdischen Gemeinde beschrieben. Sie wurde um 1785 gegründet. Am 28. August 1885 fand die Einweihung der zweiten, größeren Synagoge in der Glockengasse 12 unter „reger Anteilnahme der Franken-thaler Bevölkerung“ statt, wie die Frankenthaler Zeitung schrieb. Im Jahr 1900, als die aufstrebende Industriestadt 16.899 Einwohner hatte, lebten hier 371 Juden, das waren rund zwei Prozent. 1933 begann die systematische Ausgrenzung der jüdischen Bevölkerung auch in Frankenthal. Viele konnten rechtzeitig flüchten. Die meisten, die in Deutschland blieben, wurden später in den Vernichtungslagern ermordet. Mit der Deportation der 39 noch in Frankenthal lebenden Kinder, Frauen und Männer am 22. Oktober 1940 nach Gurs in Südwestfrankreich endete die Geschichte der Jüdischen Gemeinde Frankenthals. Heute leben wieder Menschen jüdischen Glaubens aus der ehemaligen Sowjetunion in Frankenthal. Sie beteiligen sich am Leben der Jüdischen Kultusgemeinde Rheinpfalz und besuchen die Synagoge in Ludwigshafen.

Foto: Bis 1933 gab es in der Frankenthaler Innenstadt zahlreiche jüdische Geschäfte.


 

Volkshochschule Frankenthal - Mittwoch, 25. September 2013, 19.oo Uhr

Vortragsraum in der Schlossergasse

Geschichte der Jüdischen Gemeinde in Frankenthal

Vortrag mit Fotos zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur

Referent: Herbert Baum

Eintritt frei

Im Vortrag wird die Entwicklung der jüdischen Gemeinde beschrieben. Sie wurde um 1785 gegründet. Am 28. August 1885 fand die Einweihung der zweiten, größeren Synagoge in der Glockengasse 12 unter „reger Anteilnahme der Frankenthaler Bevölkerung“ statt, wie die Frankenthaler Zeitung schrieb. Im Jahr 1900, als die aufstrebende Industriestadt 16.899 Einwohner hatte, lebten hier 371 Juden, das waren rund zwei Prozent. 1933 begann die systematische Ausgrenzung der jüdischen Bevölkerung auch in Frankenthal. Viele konnten rechtzeitig flüchten. Die meisten, die in Deutschland blieben, wurden später in den Vernichtungslagern ermordet. Mit der Deportation der 39 noch in Frankenthal lebenden Kinder, Frauen und Männer am 22. Oktober 1940 nach Gurs in Südwestfrankreich endete die Geschichte der Jüdischen Gemeinde Frankenthals. Heute leben wieder Menschen jüdischen Glaubens aus der ehemaligen Sowjetunion in Frankenthal. Sie beteiligen sich am Leben der Jüdischen Kultusgemeinde Rheinpfalz und besuchen die Synagoge in Ludwigshafen.

Foto: Synagoge in Frankenthal um 1900



 

Führung:

29. September 2013, 15.oo Uhr

Die beiden Jüdischen Friedhöfe im Hauptfriedhof Frankenthal - Führung zirka 1,5 Stunden

Referent: Werner Schäfer

Treffpunkt:

Hauptfriedhof Frankenthal, Eingang Wormser Straße (Parkplatz vorhanden) vor der Trauerhalle

Eintritt frei

Bei Dauerregen fällt die Führung aus

1806 erwarb die Stadt Frankenthal ein Gelände, das 1821 zum städtischen Friedhof wurde. An seiner Ostseite kaufte die Jüdische Gemeinde 1820 ein Feld für ihren eigenen Friedhof. Ab 1943 wurden auf einem Teil dieses Friedhofs Zwangsarbeiter beerdigt. 1915 wurde ein weiterer Jüdischer Friedhof eröffnet. Bei einem Internationalen Baucamp haben 2012 junge Menschen aus Deutschland, Georgien, Aserbeitschan und Russland den verwilderten Zustand der beiden Friedhöfe beseitigt.

 

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Bei einem Internationalen Baucamp haben 2012 junge Menschen aus Deutschland, Georgien, Aserbeitschan und Russland den verwilderten Zustand der beiden Friedhöfe beseitigt.

 


 

 

29. September 2013, 11 - 12 Uhr

Führung

Aktion Stolpersteine in Frankenthal

Referenten: Rüdiger Stein, Herbert Baum

Treffpunkt vor der Zwölf Apostel Kirche Frankenthal, Ecke Carl-Theodor-Straße und Kanalstraße

Die Führung dauert eine Stunde und ist kostenfrei.

Bei Dauerregen fällt die Führung aus

2005 und 2006 wurden in Frankenthal 44 Stolpersteine verlegt. Vor den ehemaligen Häusern oder Wohnungen jüdischer Menschen erinnern sie an deren Schicksal: Vertreibung, Deportation, Ermordung, Flucht und Rettung.

Foto: Vier Stolpersteine erinnern an die Familie Dosenheimer.


 


 


 

 


 

PostHeaderIcon DIF-Ingelheim

Zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur 2013


Besuch des jüdischen Friedhofs Ingelheim

Am Sonntag, den 8. September 2013 um 15.30 Uhr bietet der Deutsch-Israelische Freundeskreis Ingelheim e.V. eine Führung über den Jüdischen Friedhof in der Hugo-Loersch-Straße an.

Der Friedhof ist einer von vier jüdischen Friedhöfen in der Ingelheimer Gemarkung. Der Friedhof in der Hugo-Loersch-Straße war von 1836 – 1938 der Begräbnisplatz. Klaus Dürsch wird über den Friedhof führen und vor einigen Grabsteinen über das Leben der hier ruhenden Verstorbenen referieren.

 

Weitere Informationen:

http://www.dif-ingelheim.de

 

 


 

 

Zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur 2013

 

Jüdische Friedhöfe – Natur, Tod und Leben

Der „Europäische Tag der Jüdischen Kultur“ am 29. September 2013 steht unter dem Motto „Jüdisches Erbe und Natur“. In fast allen Gemeinden, in denen vor 1933 jüdische Gemeinden existierten, sind die Friedhöfe die einzigen Zeugen der deutsch-jüdischen Vergangenheit. Allein in Rheinland-Pfalz gibt es annähernd 400 jüdische Friedhöfe.
Die Synagogen sind abgerissen oder umgenutzt, eine Mikwe in Oberwesel ist noch nicht erforscht, Wohnhäuser und Schulen sind nach 1933 in „arischen Besitz“ übergegangen. Nur die Synagoge in Laufersweiler ist als solche noch erkennbar und wird als Gedenk- und Lernort gepflegt. Dort wird in Zukunft ein Studien- und Begegnungszentrum für das Landjudentum eingerichtet.
Die Friedhöfe auf dem Land spiegeln deshalb als die einzigen erhaltenen Objekte das Verhältnis des Judentums zur Natur wider und bieten einen Längsschnitt der religiösen Traditionen der jeweiligen Gemeinden. Sie stehen wegen ihrer Bedeutung für die deutsch-jüdische Geschichte, Religion und die Familienforschung zum Teil unter Denkmalschutz. Die Gemeinden haben den Auftrag sie zu pflegen und erhalten dafür staatliche Zuschüsse.
Im Rhein-Hunsrück-Kreis existieren noch zehn Friedhöfe und zwei ältere Friedhöfe (Gemünden und Laufersweiler), die aufgegeben bzw. überbaut wurden. Die Erstbelegungen reichen bis ins 17. Jahrhundert zurück. Ein von den linksrheinischen jüdischen Gemeinden St. Goar und
Werlau genutzter Friedhof liegt rechts des Rheins im Wald bei Bornich.
Der Förderkreis Synagoge Laufersweiler möchte dieser Bedeutung der Friedhöfe Rechnung tragen und eine geführte Fahrt/Wanderung zu drei Friedhöfen in der Nähe von Laufersweiler anbieten, an denen die verschiedenen Aspekte des Tagesmottos erläutert werden können.

Ablauf:

  • 11:00 Uhr Abfahrt Synagoge Laufersweiler (Kirchgasse 6)
  • 11:30 Uhr: Besichtigung des alten Friedhofes Gemünden unterhalb des Schlosses,
  • Gang über den neuen Friedhof
  • 13:00 Uhr Möglichkeit zum Imbiss in Gemünden
  • 14:00 Uhr: Fahrt nach Sohren (Kurzer Fußweg durch den Wald)
  • 15:00 Uhr: Weiterfahrt nach Laufersweiler, Gang über den „Weg der Erinnerung“, Lyrikpfad und Friedhof
  • 17:00 Uhr Abschluss in der Synagoge (Zugesagt: Rabbiner Gary Davidson, Kaiserslautern)

Je Teilnehmer wird ein Unkostenbeitrag von 10,- € erhoben. Jugendliche (bis 18) und Kinder fahren kostenlos mit.

Anmeldungen bis zum 25.9.2013 unter:

  • Hans-Werner Johann 06763/910142 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
  • Gisela Wagner 06543/3420 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
  • Christof Pies 06762/5269 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 

 


 

PostHeaderIcon Arbeitskreis Judentum im Wasgau

Zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur 2013

Am Sonntag, 29. September 2013, hat der interessierte Besucher Gelegenheit, sich in Dahn und Busenberg auf die Spuren jüdischer Geschichte im Wasgau zu begeben.

Am Vormittag in Dahn


Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit (GCJZ) und der Arbeitskreis Judentum im Wasgau (AKJW) laden am Sonntag, 29. September 2013, in Dahn zu einem geführten Rundgang zu den Stolpersteinen ein. Treffpunkt ist um 10.00 Uhr am Denkmal (Ortsmitte). Der Weg führt  entlang der 2006 und 2007 in Dahn verlegten Stolpersteinen zur Synagoge in der Schäfergasse/Judengasse.

An  Hand von Texten und Fotos werden die Lebensläufe und Schicksale von 18 Opfern erläutert, die in der NS-Zeit verfolgt, entrechtet, verjagt und ermordet wurden.

Insgesamt wurden im Wasgau für 38 Menschen Stolpersteine gesetzt. In Dahn 22, in Busenberg 10 und in Erlenbach 6 Steine.

Am Nachmittag in Busenberg


Treffpunkt ist um 14.00 Uhr an der kath. Kirche Busenberg, Dorfmitte.

In Busenberg steht das einzige noch erhaltene Mikwehäuschen in der Pfalz. Nach der Besichtigung des Mikwehäuschens, der beiden israelitischen Schulgebäude und der STOLPERSTEINE geht es zum jüdischen Friedhof Busenberg, wo im Mai 2011 nach 32 Jahren wieder eine Beerdigung stattgefunden hat.

Die Veranstaltung ist frei

Anfragen unter: Tel 06391 - 2331
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

Arbeitskreis „Judentum im Wasgau“
Elisabeth & Otmar Weber, Schillerstr. 10 b
66994 Dahn, Tel 06391 - 2331

 

 


 

PostHeaderIcon Bürgerverein Synagoge Bad Neuenahr-Ahrweiler

Zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur 2013


Ausstellung von Kultgegenständen des Judentums und Kurzführungen in der ehemaligen Synagoge Ahrweiler

Ehemalige Synagoge in Bad Neuenahr-AHRWEILER, Altenbaustraße 12a,  14-17 Uhr.

Annemarie Müller-Feldmann vom Bürgerverein Synagoge informiert über die Geschichte der Juden im Ahrtal, die ehemalige Synagoge in Ahrweiler und das religiös-rituelle Leben der Juden.

Bürgerverein Synagoge                                                                                                                             
Klaus Liewald
Birkenweg 15
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
Tel. 02641/4016

 


 
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