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PostHeaderIcon Archiv 2014 / 2013

Einladung zum Workshop

Verwaiste jüdische Friedhöfe in Rheinland-Pfalz - ihre Pflege nach halachischen und denkmalpflegerischen Kriterien und ihre Dokumentierung

Dienstag, 3. Juni 2014, Deidesheim, Synagoge, 9:45  bis ca. 16:00 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Oktober 2012 hatte die LAG zu einer ersten Fachtagung zur Pflege und Dokumentierung verwaister jüdischer Friedhöfe in Rheinland-Pfalz eingeladen. Dr. Waldmann vom Landesverband der jüdischen Gemeinden Rheinland-Pfalz, Landeskonservator Dr. Joachim Glatz von der Generaldirektion kulturelles Erbe und Herr Raimund Schneider von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier hatten in Grundsatzbeiträgen aus jüdischer, denkmalpflegerischer und verwaltungstechnischer Sicht informiert. Auf unsere Einladung hatten Mitglieder der LAG und Vertreter der unteren Denkmalschutzbehörden bei  den Kommunen, insgesamt über 60 Personen teilgenommen, mit denen wir einen intensiven Austausch führten. Das Ergebnis ist eine Entschließung zur Lage der verwaisten jüdischen Friedhöfe, für die es keine Angehörigen mehr gibt, die wir Ihnen beifügen. Aufder Homepage www.lagrlp.de können Sie in Kürze die Beiträge der ersten Fachtagung nachlesen.

Mit dieser zweiten Einladung, diesmal zu einem Workshop, rücken wir noch näher an die Praxis vor Ort heran. Wir richten uns an den gleichen Teilnehmerkreis sowie weitere Interes-sierte an Pflege und Dokumentierung jüdischer Friedhöfe. Wichtig ist uns die Einbeziehung Ihrer Kenntnisse und Erfahrungen vor Ort. Dazu bitten wir Sie um Ihre Beiträge.

Als Referentin konnten wir Frau Nathanja Hüttenmeister, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Salomon Ludwig Steinheim-Instituts für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen in Essen gewinnen. Frau Hüttenmeister ist durch zahlreiche Veröffentlichungen zu Geschichte und Dokumentierung jüdischer Friedhöfe bekannt. Sie steht den ganzen Tag zur Verfügung. Zur Vorbereitung auf den Workshop empfehlen wir Ihnen ihren Beitrag "Spurensuche" und die Datei "EPIDAT" auf der Website des SLS-Instituts: www.steinheim-institut.de.

Der Workshop tagt in der Alten Synagoge in Deidesheim, Gastgeber ist die Stadt Deidesheim und der Freundeskreis ehemalige Deidesheimer Synagoge e.V.

Um die Mittagspause möglichst kurz zu halten, wird ein Imbiss angeboten.

Wir bitten um möglichst umgehende Anmeldung, bis spätestens 23, Mai 2014, an das Mitglied unseres Sprecherrates: Dr. Franz-Josef Ratter,  Weinstraße 3i, 67146 Deidesheim,  Tel.: 063267318, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

Dieter Burgard, Bürgerbeauftragter

Vorsitzender des Sprecherrates


Programm:

bis 9:45

Anreise

10:00 Uhr

Eröffnung und Begrüßung

Dr. Franz-Josef Ratter, Sprecherrat, Freundeskreis ehemalige Deidesheimer Synagoge e.V.

Grußwort des Stadtbürgermeisters Manfred Dürr

Dieter Burgard, Vorsitzender des Sprecherrates

Kurzvorstellung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer

10:15 Uhr

Christof Pies, Sprecherrat

Rückblick auf die Fachtagung Jüdische Friedhöfe in Rheinland-Pfalz

am 18. Oktober 2012 in Simmern: Entschließung, Rückmeldungen, Handlungsbedarf

10:30 Uhr

Aussprache:

Rückmeldungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer

aus ihrem Arbeitsbereich

11:00 Uhr

Nathanja Hüttenmeister, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen:

Jüdische Friedhöfe - ihre Besonderheiten

Die Datenbank EPIDAT des Salomon-Ludwig-Steinheim-Instituts

12:30 - 13:15

Uhr

MittagspauseGelegenheit zum Imbiss

13:15 - 14:15

Uhr

Berthold Schnabel, Deidesheim:

Führung über den jüdischen Friedhof Deidesheim

14:30 Uhr

Nathanja Hüttenmeister

Pflege und Dokumentierung jüdischer Friedhöfe vor Ort

Handreichungen

15:30 Uhr

Zusammenfassung, Ausblick.

Parken: kostenlose Parkmöglichkeiten bestehen auf der Ostseite des Bahnhofs, ca 200 von der Tagungsstätte entfernt.

Bahnverbindung: alle 30 Min. aus Richtung Frankenthal/Freinsheim/Bad Dürkheim (Richtung Neustadt) bzw. Gegenrichtung von Neustadt/Wstr. (Richtung Grünstadt)


Anmeldung zum Workshop HIER herunterladen

 

 


 

 

 

 

SchUM – von dort aus geht die Lehre für ganz Israel...

Am Beispiel der Lebensgeschichten des Mosche ben Jekuthiel von Speyer und der in Worms und Speyer wirkenden Familie des Jizchak ben Ascher haLevi wird die einzigartige Erfolgsgeschichte des politischen, religiösen und geistesgeschichtlichen Wirkens der Gelehrten von SchUM dargestellt. „SchUM“ ist eine Abkürzung aus den Anfangsbuchstaben der hebräischen Namen für Speyer (Schpira), Worms (Urmaisa/Warmaisa) und Mainz (Magenza). Diese drei großen Kathedralstädte des Mittel- und Oberrheins sind in der jüdischen Welt bis heute als SchUM-Gemeinden bekannt und gelten als „Wiege der Gelehrsamkeit“ für das mittelalterliche Judentum in „Aschkenas“, dem Gebiet nördlich der Alpen.

Der Vortrag erklärt auch das Entstehen und die Struktur dieser Gemeinden.

Vortrag:
Dienstag, 25. März 2014
19 Uhr

Referent:
Dr. Werner Transier
Sammlungsleiter Numismatik und Judaika
Historisches Museum der Pfalz in Speyer

Frankenthal
VHS-Bildungszentrum, Schlossergasse 8-10, Vortragsraum
Eintritt frei


Foto: Dr. Werner Transier

 

 

Foto: Überreste der alten Synagoge in Speyer. Die beiden Bildprojektionen zeigen Modelle der ersten Synagoge, die um das Jahr 1100 entstand.

Kontakt:

Förderverein für Jüdisches Gedenken Frankenthal
Herbert Baum
Neugasse 36
67227 Frankenthal

Telefon p. (06233) 69662
E-Mail p. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 

 


 

Der Arbeitskreis “Ludwigshafen setzt Stolpersteine” informiert:

Dokumentarfilm „Koffer gepackt und überlebt“ von Christian Schega und Kristina Förtsch


Premiere am 26. Januar 2014, 17.00 Uhr im Vortragssaal der Volkshochschule Ludwigshafen

Der Titel ist Programm. Der Dokumentarfilm „Koffer gepackt und überlebt“ erzählt von Ursula Michel, die mit einem der letzten Kindertransporte 1939 nach England ausreisen konnte.

Die Verfolgung von Ursula Michel und ihrer Familie beginnt in Ludwigshafen am Rhein. Ihre Rettung ist ein Kindertransport, der sie zur Liverpool Station in London in Sicherheit bringt: sie überlebt, ihre Eltern Heinrich und Gertrud und ihre kleine Schwester Lilli, werden in Lagern der Nazis ermordet. Der Film von Christian Schega und Kristina Förtsch entstand nach einer Idee des Arbeitskreises Ludwigshafen setzt Stolpersteine. Er erzählt die Geschichte der Ursula Michel, die durch den Kontakt zu Pfarrer Hermann Maas, der von Heidelberg aus einen Kindertransport nach England organisierte, gerettet werden konnte.

Ursula verlebt in der Pfalzgrafenstraße in Ludwigshafen eine weitgehend glückliche Kindheit. Nach der Reichspogromnacht 1938 wird alles anders. Ursula wird vom Schulbesuch am Mädchengymnasium, dem heutigen Geschwister-Scholl-Gymnasium, obwohl sie evangelisch getauft war ausgeschlossen. Ihr Vater Heinrich Michel wird, wie viele andere Ludwigshafener Juden, von November bis Dezember 1938 in das Konzentrationslager Dachau verschleppt. Im Mai 1939 flieht die Familie nach Mannheim, wo sie in den H-Quadraten bis zur Deportation nach Polen am 24. April 1942 lebt.  Ursula  überlebt, weil sie Deutschland bereits am 25. August 1939 mit einem der letzten Kindertransporte nach England verlassen konnte.

Mit Parlamentsentscheid vom 22. November 1938 erlaubte die britische Regierung die Einreise von ca. 10.000 jüdischen und sog. nicht-arischen Kindern, sofern für deren finanzielle Unterstützung gesorgt war. Jedem Kind waren zur Mitnahme ein Koffer, ein Handgepäckstück und 10 Reichsmark erlaubt. Am 26. August 1939 erreicht Ursula Michel den Zielbahnhof Liverpool Street Station in London und wird von der Familie Hawthorn in Nord-Staffordshire aufgenommen. Dort lebt sie bis zu ihrer Hochzeit mit Harold Rhodes am 27. Juli 1946. Am 16. Januar 1953 wird ihre Tochter Judith geboren.

Dies sind auch die einzelnen Stationen, die der Dokumentarfilm an Hand von Bildern aufgreift, in Interviews analysiert und mit Kommentaren erläutert. „Koffer gepackt und überlebt“ erzählt von Ursula und ihrer christlich-jüdischen Familie, von ihren Ängsten, von der Flucht, dem Überleben und dem Leben danach ohne Familie in England.

Die Uraufführung des Films hat der Arbeitskreis Ludwigshafen setzt Stolpersteine für den Vortag zum Auschwitz-Gedenktag terminiert, der in diesem Jahr die Verfolgung von Kindern und Jugendlichen im Nationalsozialismus in den Mittelpunkt stellt.
Die Schirmherrschaft für diesen Film hat der britische Botschafter Simon McDonald übernommen. Zur Premiere am Sonntag, 26. Januar 2014, 17.00 Uhr im Vortragssaal der Volkshochschule Ludwigshafen im Bürgerhof spricht die britische Generalkonsulin Susan Speller. Auch Judith Rhodes, Tochter von Ursula Michel, wird zur Premiere nach Ludwigshafen kommen.


 

 

„Arbeitskreis Ludwigshafen setzt Stolpersteine“

in der Initiative Lokale Agenda 21 Ludwigshafen e. V.

Agendabüro: Bismarckstr. 29, 67059 Ludwigshafen

http://www.ludwigshafen-setzt-stolpersteine.de, www.erinnerungen-bewahren.de

Kontakt:

Johannes Graßl

Lutherstraße 2

67059 Ludwigshafen

Tel. d.: 0621/5202241

mobil: 01577 – 0624955

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 

 


 
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