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Nationaler Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2010



Zum Nationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus organisiert der Förderverein für jüdisches Gedenken Frankenthal zwei Veranstaltungen:

Mittwoch, 27. Januar 2010
19.30 Uhr
in der Zwölf-Apostel-Kirche
Carl-Theodor-Straße
Frankenthal

Der Chor der Freien Waldorfschule Frankenthal singt das Werk „Agnus Dei“ von Karl Jenkins aus „The Armed Man: A Mass for Peace“. Schülerinnen und Schüler des Karolinen-Gymnasiums sprechen Texte zum Thema. Der Film „Ich wollte noch einmal die Sonne sehen“ schildert das Leben der Jüdin Erna Korn, am 21. Oktober 1923 in Kaiserslautern geboren.
Eintritt frei


Donnerstag, 28. Januar 2010
19.30 Uhr
in der Zwölf-Apostel-Kirche
Carl-Theodor-Straße
Frankenthal

Konzert „Jüdische Geschichten und Musik“
mit dem Geschichten-Erzähler Thomas Hoffmeister-Höfener
und dem Duo TRAZZ mit Herbert Adam (Gitarre) und Roland Wenz (Klarinette und Altsaxophon)
Eintritt 5 Euro (kein Vorverkauf)

Informationen:
Herbert Baum
Telefon (06233) 69662
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.


Foto:
Geschichten-Erzähler Thomas Hoffmeister-Höfener (Mitte) und TRAZZ mit Herbert Adam, Gitarre (rechts) und Roland Wenz, Klarinette und Altsaxophon (links)



 

"Jüdische Opfer des Krankenmordes"


 

Vortrag von Dr. Georg Lilienthal, Leiter der Gedenkstätte Hadamar
4. Februar 2010 -  18:00 Uhr  im Bundesarchiv, Potsdamer Str.1   56075 Koblenz

Veranstalter:  
Freundschaftskreis Koblenz Petah-Tikva e.V. in Kooperation mit dem Bundesarchiv

 

 


 

 

Aus der Geschichte lernen: Für die Werte von Freiheit und Demokratie eintreten

-Programmheft zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus 27. Januar 2010


Gedenken, Erinnern, Nachdenken und Handeln. Der Gedenktag für Opfer des Nationalsozialismus hat für Landtagspräsident Joachim Mertes einen ganz konkreten Bezug zur Gegenwart. „Denn das Wissen um die Geschichte und die Fähigkeit, sich in die Schicksale der Opfer einzufühlen, beugt der Beliebigkeit und dumpfen Ausgrenzungsmechanismen wirksam vor.“, so Mertes im soeben erschienenen Programmheft, das einen Überblick über die Veranstaltungen und Initiativen zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus 2010 in der Landeshauptstadt Mainz, in Koblenz, Trier und anderen Orten im Land sowie in den Gedenkstätten Osthofen und Hinzert gibt. Der Landtag Rheinland-Pfalz, die Stadt Mainz und zahlreiche Institutionen laden die Bürgerinnen und Bürger dazu ein, an den Veranstaltungen teilzunehmen und dadurch der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken.

Allein in Mainz finden über zwanzig Veranstaltungen statt, von Stadtrundgängen über Lesungen, Andachten und Konzerten bis hin zu Ausstellungen von Schülern für Schüler. Einen Schwerpunkt setzen die Veranstaltungen beim Thema „Christen im Nationalsozialismus – zwischen Verfolgung, Widerstand und Anpassung“ Im Landtag wird die Ausstellung „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“ über den aus Dickenschied im Hunsrück stammenden Pfarrer Paul Schneider gezeigt, der 1939 im KZ Buchenwald ermordet wurde. In der Gedenksitzung des Parlaments wird der Mainzer Ehrenbürger Monsignore Klaus Mayer als Zeitzeuge und ehemaliger Pfarrer von St. Stephan sprechen. Gemeinsam mit der evangelischen Kirche veranstaltet der Landtag einen Vortragsabend zur Haltung der evangelischen Kirche im Nationalsozialismus „Zwischen ideologischer Hilfeleistung und Fundamentalopposition“. „Besonders wichtig scheint mir, dass viele Veranstaltungen von jungen Menschen organisiert werden. Aber auch allen anderen Initiativen, den Kirchen, Institutionen und Einrichtungen bin ich dankbar dafür, dass so das Gedenken gesellschaftlich breit getragen wird.“, sagte Mertes. Das Gedenken und Erinnern sei zugleich „eine Antriebsfeder dafür, nicht nur den Wert von Freiheit und Demokratie zu begreifen, sondern auch für ihn einzutreten, damit jeder Ansatz von Rassenwahn und Unmenschlichkeit im Keim erstickt wird – heute und morgen.“, so Landtagspräsident Joachim Mertes und Oberbürgermeister Jens Beutel im Geleitwort zum Programm.

Das (PDF-) Programmheft kann HIER heruntergeladen werden.

 

Änderungen und Ergänzungen nach dem Druck der Broschüre:

Ausstellung: Standhaft trotz Verfolgung / Koblenz :
Öffnungszeiten der Ausstellung: montags bis freitags von 8 – 17 Uhr und samstags und sonntags von 11 bis 16 Uhr.

Die Ausstellungseröffnung am Mittwoch, dem 13. Januar 2010, sowie alle Begleitveranstaltungen zur Ausstellung (Filmabend am Montag, dem 18. Januar 2010, Zeitzeugengespräch am Donnerstag, dem 21. Januar 2010, und Vortrag und Präsentation am Montag, dem 1. Februar 2010) finden jeweils im Historischen Rathaussaal statt und begínnen um 19 Uhr.

 

 

 

 


 


Zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2010


Gedenken und Mahnen - Öffentliche Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus

mit Oberbürgermeister Hans Georg Löffler  und Schülerinnen und Schülern Neustadter Schulen

am Mittwoch, 27.01.10, 18.00 Uhr in der Stiftskirche Neustadt/W
.

In Anschluss an das Gedenken wird die Ausstellung „Erinnerung bewahren. Sklaven- und Zwangsarbeit des Dritten Reiches aus Polen 1939-1945“ eröffnet.

Die Ausstellung ist vom 27. Januar bis 13. Februar
in der Stiftskirche zu sehen. Sie ist eine Leihgabe der Stiftung „Polnisch-Deutsche Aussöhnung“ mit Sitz in Warschau.

Veranstaltende: Evangelische und Katholische Kirchen in Neustadt, die Friedensinitiative und die Stadt Neustadt

Weiterführende Informationen:
Tel: 06321-39 89 34,
Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
http://www.friedensforum-neustadt.de  oder  http://www.neustadt.eu

Für Rückfragen:

Eberhard Dittus
Prot. Dekanat Neustadt
Schütt 9
67433 Neustadt/W.
Fon: 06321-39 89 34,
Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.




Foto:  Grabstein eines 12-jährigen  polnischen Zwangsarbeitermädchens  auf dem Friedhof in Neustadt/W.


 

 

zum 27. Januar 2010:

Stadtrundgang: „Stolpersteine erzählen“

Mi 27. Januar 2010 um 17.00 Uhr

Treffpunkt: FUZ Friedens- & Umweltzentrum Pfützenstr.1 Trier

Veranstalter: AG Frieden e.V.

Zum Nationalen Gedenktages für die Opfer des Holocaust am 27. Januar lädt der Arbeitskreis „Trier in der NS-Zeit“ der AGF zu einem Stadtrundgang ein:
Nazi-Opfer in Trier-Süd und Trier-Mitte, für die „Stolpersteine“ verlegt wurden, stehen im Mittelpunkt dieser etwas anderen Stadtführung.
Unter dem Motto „Stolpersteine erzählen“ werden die Lebensgeschichten ehemaliger Trierer Bürgerinnen und Bürger vorgestellt.
Die Ermordeten waren als Juden, Sinti und Roma, Kommunisten oder Christen Teil der Trierer Gesellschaft und wohnten mitten in der Nachbarschaft. Der Rundgang führt zu rund 25 der inzwischen über 90 Stolpersteine in Trier.
Diese dezentralen Mahnmale werden am letzten Wohnort der Opfer des Naziregimes ebenerdig ins Straßenpflaster gelassen. Damit TriererInnen nicht vergessen werden, die den Nazis aufgrund des Rassenwahns oder weil sie der Diktatur im Wege standen, deportiert und ermordet wurden. Die ‚Stolpersteine’ sollen zur Wachsamkeit mahnen und zum Engagement gegen heutige braune Anfänge ermutigen. Der Rundgang dauert rund 2 Stunden und endet in der Neustraße. Die Stadtrundgänge „Trier im Nationalsozialismus“ sowie „Stolpersteine erzählen“ werden auf Anfrage auch für Gruppen und Schulklassen durchgeführt.

 


 

Infos T. 0651/9941017 -  http://www.stattfuehrer.de

AGF-Trier
Pfützenstr. 1
54290 Trier
Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.


 

 
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