Free Joomla Templates by Web Hosting

PostHeaderIcon Archiv 2010-08

Vortrag von Erika Rosenberg (Buenos Aires)
über das Lebenswerk von Oskar und Emilie Schindler

Samstag  8. November 2008, 19 Uhr - Dathenushaus

Veranstalter:
Förderverein für Jüdisches Gedenken Frankenthal  http://www.Juden-in-Frankenthal.de

 


 

 

Ausstellung: Das Karolinen-Gymnasium in der NS-Zeit
Zwölf-Apostel-Kirche

Die 10 Gebote in Text und Ton 
Literatur und Orgelimprovisation im Dialog über die 10 Gebote
mit der Schauspielerin Catrin Romeis (Berlin)
und dem Organisten David Franke (Naumburg)

Zwölf-Apostel-Kirche, 20.00Uhr

Dienstag  4. November 2008


Veranstalter:

Förderverein für Jüdisches Gedenken Frankenthal
  http://www.Juden-in-Frankenthal.de


 

 

Ausstellung "Juden in Frankenthal"


In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannten in Deutschland die Synagogen. Drei Tage vorher hatte der 17-jährige Herschel Grynspan den deutschen Diplomaten Ernst von Rath in Paris erschossen. Er wollte mit dieser Tat seine Eltern rächen, die im Oktober nach Polen abgeschoben worden waren. Den Nationalsozialisten kam seine Tat gerade recht. Sie hatten schon lange einen Anlass gesucht, um die „Arisierung der deutschen Gesellschaft“ - so der offizielle Sprachgebrauch - zu beschleunigen. Die Juden sollten zu beschleunigter Auswanderung bewegt und ihr Vermögen beschlagnahmt werden.

In Frankenthal wurde die Synagoge am Morgen des 10. November in Brand gesteckt. Ein erster Versuch mitten in der Nacht war fehlgeschlagen. Der Brand der Synagoge war allerdings nur der erste Teil der schrecklichen Tragödie. Noch während die Feuerwehr die Flammen bekämpfte, zogen Frankenthaler Nationalsozialisten durch die Stadt und verwüsteten zahlreiche jüdische Geschäfte und Wohnungen. Ihnen folgte wenig später die Geheime Staatspolizei (Gestapo), die 23 Frankenthaler Juden in „Schutzhaft“ nahm. Sie wurden am nächsten Tag in das Konzentrationslager Dachau bei München überführt. Zahlreiche Frankenthaler wurden Zeugen der Zerstörungen und Plünderungen, die bis in die späten Nachmittagsstunden dauerten.

Die jüdischen Frauen und Kinder wurden auf Anordnung der NSDAP-Gauleitung noch am 10. November aus der Pfalz ausgewiesen. Die meisten von ihnen fanden bei Verwandten oder Bekannten in Mannheim Unterkunft. Sie durften am 23. November nach Frankenthal zurückkehren. Die meisten Männer blieben bis Ende des Jahres in Dachau in Haft.

1950 wurde gegen 17 mutmaßliche Teilnehmer des Pogroms vom 10. November 1938 Anklage erhoben. Vier von ihnen wurden wegen Verbrechens gegen die Menschlichkeit verurteilt. Sieben wurden freigesprochen, gegen sechs wurde das Verfahren eingestellt.

(Die Ausstellung „Juden in Frankenthal“ wird ab 27. Januar 2009 auch im Rathaus Frankenthal (Rathausplatz) gezeigt.)


Sonntag 9. November 2008


10 Uhr: Gedenkstunde in der Zwölf-Apostel-Kirche

11 Uhr: Eröffnung der Ausstellung „Juden in Frankenthal“
Dathenushaus Kanalstraße 8

Begrüßung Werner Schäfer (Förderverein)
Vortrag Oberbürgermeister Theo Wieder
Beitrag von Schülern/innen des Karolinen-Gymnasiums
14 - 17 Uhr
Begegnungen bei Kaffee und Gebäck im Dathenushaus

14.30 Uh
Führungen
Treffpunkt am Dathenushaus

1. Führung zu den Stätten der jüdischen Geschichte in Frankenthal
    Gedenkplatz Glockengasse und Innenstadt: Geschichte der Juden in Frankenthal
    (Herbert Baum)

2. Führung Jüdische Friedhöfe (Werner Schäfer)

3. Führung Stolpersteine: Jüdische Familien in Frankenthal (Rüdiger Stein)

Bei Regen werden Bild-Vorträge im Dathenushaus angeboten

17 Uhr
Ökumenischer Gottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche
Schüler und Schülerinnen der Andreas-Albert-Schule gestalten den Gottesdienst

18 Uhr
Gang zur Gedenkstätte in der Glockengasse

18.20 Uhr
Gedenkveranstaltung
Musikschule Frankenthal
Schüler und Schülerinnen der Andreas-Albert-Schule
Lesung „Reichskristallnacht in Frankenthal

Veranstalter:
Förderverein für Jüdisches Gedenken Frankenthal
  http://www.Juden-in-Frankenthal.de

 

 


 

 

Veranstaltung am 27.1.2009 um 16 Uhr in der ehemaligen Synagoge in AHRWEILER,
Altenbaustraße 12a


LESUNG am internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus von Andreas Ludwig und Irene de Navarro mit Texten von Hans Warnecke im Rahmen der Ausstellung "Berührungspunkte" von Ludwig und de Navarro

(Photobearbeitungen und Malerei. Öffnungszeiten der Ausstellung: SO 25.1.-SO1.2., jeweils 14-17 Uhr).

Veranstalter: Bürgerverein Synagoge Bad Neuenahr-Ahrweiler.
Info: Klaus Liewald
Birkenweg 15 
53474 Bad Neuenahr 
Tel. 02641/4016


 
FILM
Auf Wiedersehen im Himmel – Die Sinti-Kinder von der St. Josefspflege

Zeit:
Freitag, den 6. Februar 2009, 19.00 Uhr
Ort:
Geschichts- und Begegnungsstätte
Ehemalige Synagoge
Kuntzengasse 3-5
76761 Rülzheim

Filmvorführung und Gespräch mit Romeo Franz, Vorstand im Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Rheinland-Pfalz

Der Film dokumentiert das Schicksal von 39 Kindern, die in das Kinderheim der St. Josefspflege eingewiesen wurden, nachdem ihre Eltern von den Nationalsozialisten in die Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert worden waren. Die Kinder – im Alter zwischen 6 und 16 Jahren – wurden von so genannten „Rasseforschern“ als Untersuchungsobjekte missbraucht und anschließend von der Heimleitung der katholischen Kirche auf Anweisung des Reichssicherheitshauptamtes direkt an die SS aufgeliefert. Von den 39 nach Auschwitz deportierten Kindern überlebten nur vier.
Die Filmvorführung und das Gespräch finden im Rahmen der Ausstellung „Die Überlebenden sind die Ausnahme“ statt.
Veranstaltende:
Verbandsgemeinde Rülzheim
Regionale Schule Rülzheim, Schule gegen Rassismus
Kulturgemeinde Rülzheim
Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Rheinland-Pfalz

 

AUSSTELLUNG:
Die Überlebenden sind die Ausnahme. Der Völkermord an den Sinti und Roma

Ausstellungseröffnung:
Freitag, den 23. Januar 2009, 19 Uhr
Ausstellungsdauer:
Montag, 26. Januar bis Freitag, 20. Februar 2009
Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 13.30 bis 15.30 Uhr, Freitag von 9.00 bis 12.00 Uhr, Samstag und Sonntag von 14.00 bis 17.00 Uhr
Ort:
Geschichts- und Begegnungsstätte
Ehemalige Synagoge
Kuntzengasse 3-5
76761 Rülzheim

Die Ausstellung wird von Herrn Bürgermeister Reiner Hör, Herrn Joachim Stöckle, ehemaliger Vorsitzender des Bezirkstages, und Herrn Jacques Delfeld, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Rheinland-Pfalz eröffnet. Musikalische Umrahmung Romeo Franz (Geige) und Unge Schmitt (Gitarre).

Die deutschen Sinti und Roma sind eine alteingesessene nationale Minderheit. Als Nachbarn und Arbeitskollegen waren sie in das gesellschaftliche Leben und in die lokalen Zusammenhänge integriert. Mit der Machübernahme der Nationalsozialisten wurde diese Normalität zerstört. Die im Rahmen des Modellprojekts „Sinti bearbeiten ihre Geschichte“ entwickelte Ausstellung dokumentiert den Völkermord an der Minderheit der Sinti und Roma während des Nationalsozialismus. Ausgehend von dem in der Pfalz festzumachenden historischen Geschehen stehen die Berichte der Überlebenden im Mittelpunkt. Über 500.000 Sinti und Roma wurden im nationalsozialistisch besetzten Europa ermordet.

Öffentliche Führungen durch die Ausstellung:
Für Schulklassen und Gruppen können Führungen auf Anfrage durchgeführt werden. Bitte wenden Sie sich an den Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Rheinland-Pfalz, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , oder telefonisch 06341-850 53


Veranstaltende:
Verbandsgemeinde Rülzheim
Regionale Schule Rülzheim, Schule gegen Rassismus
Kulturgemeinde Rülzheim
Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Rheinland-Pfalz


 


 

Freundschaftskreis Koblenz-Petah Tikva in Kooperation mit dem Bundesarchiv:

Vortragsveranstaltung am 5. Februar 2009 – 18,00 Uhr

Mit Prof. Dr. Salomon Korn, Stellv. Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland: „ Was ist deutsch-jüdische Normalität?“

Im Bundesarchiv, Potsdamer Str. 1, 56075 Koblenz

Auskunft:
Vorsitzende Doris Leber 
Lehrhohl 4 
56077 Koblenz 

Tel.:0261/73728  EMail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. Webseite: www.fsk-ko-pt.de


 

Freundschaftskreis Koblenz-Petah Tikva in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Koblenz zum 9. November:
Vortrag von Dr. Petra Urban
„Mit einer Wunde als Wort….Verfolgte jüdische Dichterinnen in Deutschland“

Ort: Ehemalige Synagoge Bürresheimer-Hof – 18,00 Uhr, Florinsmarkt, 56068 Koblenz

Auskunft:
Vorsitzende Doris Leber 
Lehrhohl 4 
56077 Koblenz 

Tel.:0261/73728  EMail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. Webseite: www.fsk-ko-pt.de


 

 

9.11.08 - 18.30 Uhr
Gedenkfeier am Mahnmal für die ermodeten Juden der Stadt (gegenüb. Museum Oberstein, Nähe Marktplatz) durch den Schalom-Verein.


Ansprachen: Mahmud Gilardy, Vetreter der jüd. Gemeinde Bad Kreuznach/ Idar-Oberstein,
Edgar Schäfer, Superintendent des ev. Kirchenkreises Birkenfeld ,
Robert Strauß, 1. Vorsitzender von Schalom.
Gedichte, Lieder : Anne Sinclair u.a.
Alle Namen auf dem Mahnmal werden verlesen und zu jedem Namen eine Kerze angezündet. Den Abschluss bildet ein jüdischer Klagegesang.


 

 


09.11.08 - 10.15 Uhr Gedenkgottesdienst der Kirchengemeinde Idar/Lay.


 

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL