NS-Dokumentationszentrum Postfach 1338 67566 Osthofen
Einladung zu den Buchpräsentationen mit Prof. Robert Steegmann
- in Osthofen am 10.11.2010 und - in Hinzert am 11.11.2010
Einladung zur Präsentation des Buches „Das Konzentrationslager Natzweiler-Struthof und seine Außenkommandos an Rhein und Neckar 1941 – 1945“ mit Prof. Dr. Robert Steegmann aus Strasbourg am 10.11.2010 in Osthofen und am 11.11.2010 in Hinzert
Sehr geehrte Damen und Herren, Prof. Robert Steegmann ist Historiker und lehrt Geschichte an der Universität in Strasbourg. Er ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirates am „Centre européen du résistant déporté“ („Europäisches Zentrum des deportierten Widerstandskämpfers“) an der KZ Gedenkstätte Natzweiler-Struthof im Elsass und leitet den pädagogischen Dienst der Gedenkstätte. In jahrelangen Forschungen ist es ihm gelungen, die Geschichte des Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof akribisch zu recherchieren und die Schicksale der in diesem KZ inhaftierten Gruppen zu rekonstruieren. Die 2005 in französischer Sprache erschienene Studie über das Konzentrationslager Natzweiler-Struthof ist nun auch in deutscher Sprache erschienen dank einer Kooperation des Verlages La Nuée Bleue – Édition DNA in Strasbourg und dem Metropol Verlag in Berlin. Die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz freut sich, dass der Autor und die Verlage die Idee aufgegriffen haben, das Buch in den beiden rheinland-pfälzischen KZ-Gedenkstätten in Osthofen und Hinzert vorzustellen. Die Landeszentrale lädt Sie daher zu den Präsentationen des Buches „Das Konzentrationslager Natzweiler-Struthof und seine Außenkommandos an Rhein und Neckar 1941 – 1945“ mit Prof. Robert Steegmann herzlich ein: am Mittwoch, den 10. November 2010 um 19.00 Uhr in der Gedenkstätte KZ Osthofen, Ziegelhüttenweg 38, 67574 Osthofen und am Donnerstag, den 11.11.2010 um 19.00 Uhr in der Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert an der Gedenkstätte, 54421 Hinzert-Pölert.
Aus dem Klappentext des Buches: „In den Jahren 1941-1945 ließ das nationalsozialistische Regime etwa 52.000 Häftlinge aus allen Teilen Europas in das KZ Natzweiler-Struthof im Elsass deportieren. Sie sollten dort und in den angegliederten Außenlagern auf beiden Seiten des Rheins Zwangsarbeit leisten. Im Laufe seines Bestehens entwickelte sich Struthof von einem Arbeits- zu einem Todeslager. Nahezu 22.000 Häftlinge starben an Hunger, Entkräftung, Krankheiten – oder wurden direkt ermordet. Die Überlebenden wurden von deutschen Unternehmen, insbesondere in Baden-Württemberg und dem Elsass, erbarmungslos ausgebeutet.“ Das Buch wurde mit Unterstützung des DMPA (Direction pour la mémoire, le patrimoine et les archives. Secrétariat général pour l`administration du ministère de la défense français – Abteilung für Gedenkarbeit, Kulturerbe und Archivdokumentation) veröffentlicht, das dem französischen Verteidigungsministerium angehört. Im Anschluss an die Präsentation kann das Buch zum Preis von 24,90 EUR erworben und vom Autor signiert werden. Aus organisatorischen Gründen wären wir für eine Vorabanmeldung bis zum 08. November 2010 unter der Angabe, ob Sie in Osthofen oder in Hinzert an der Präsentation teilnehmen, sehr dankbar, unter der Tel.-Nr. 0 62 42 – 910 810, der Fax-Nr. 0 62 42 – 910 820 oder der Emailadresse
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. Die Veranstaltungen richten sich nicht nur an Historiker und Pädagogen, sondern an alle Personen, die sich für die Geschichte des Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof interessieren. Auch der Besuch von Schulgruppen bei der Präsentation, z.B. zur Vor- oder Nachbereitung einer Studienfahrt zur KZ-Gedenkstätte, ist möglich. Ihre Landeszentrale für politische Bildung
WIE SIE LEBTEN, WIE SIE LACHTEN GEDENKSTUNDE FÜR DIE OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS
Am Dienstag, den 9. November 2010 findet von 18.00 – 19.30 Uhr eine Gedenkfeier in Erinnerung an die Opfer der Gewaltherrschaft des Nationalsozialismus im Hotel Burg Landshut in Bernkastel statt. Bei der diesjährigen Gedenkfeier werden von den Schülerinnen und Schülern der Realschule-Plus Bilder der Lebensräume der in West- und Osteuropa beheimateten jüdischen Mitbürger vorgestellt, sowie Geschichten aus ihrem Alltag, ihrer Tradition und von ihren Festen. Während der Gedenkfeier wird live Klezmermusik gespielt. Die Schülerinnen und Schüler der Ballettschule „Ute Lichter“ führen in traditionellen Kleidern der osteuropäischen Juden bei Klezmerklang Hora-Tänze vor. Den Gästen wird traditionsgemäß Kaffee und Tee gereicht.
Wir bitten, die Plätze vor 18.00 Uhr einzunehmen
Veranstalter:
BÜNDNIS FÜR MENSCHLICHKEIT UND ZIVILCOURAGE e.V. Kreis Bernkastel-Wittlich
Einladung: Stolpersteininitiativen in der Pfalz
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Aktive in der Gedenkarbeit,
zum Gedenken an die Opfer des nationalsozialistischen Terrors hat Gunter Demnig seit dem Beginn seiner Kunstaktion Anfang der 90er Jahre mehr als zwanzigtausend Stolpersteine in über 500 deutschen und 30 europäischen Gemeinden verlegt. Stolpersteine werden zur Erinnerung vor den Häusern ins Pflaster eingelassen, in denen die Menschen gewohnt haben und erinnern so an diejenigen, die verfolgt, in die Flucht getrieben oder ermordet wurden. Auch in Rheinland-Pfalz gibt es dank der Initiative von Gruppen, Schulen und Einzelnen zahlreiche Orte, in denen Stolpersteine zum Gedenken und Erinnern einladen.
Die Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen zur NS-Zeit in Rheinland-Pfalz (www.lagrlp.de) und der Arbeitskreis Ludwigshafen setzt Stolpersteine (www.ludwigshafen-setzt-stolpersteine.de) laden Sie zu einem Austausch über die Erfahrungen ein, die Sie im Laufe Ihres Stolpersteinprojekts vor Ort gemacht haben. Ansprechen möchten wir auch diejenigen, die an ihrem Ort eine Stolpersteinverlegung planen oder anregen wollen. In Ludwigshafen wurden seit 2007 an vier Verlegetagen bereits mehr als 100 Stolpersteine verlegt und durch zahlreiche Veranstaltungen begleitet.
Wir laden Sie herzlich ein zum Treffen am Samstag, den 4. Dezember 2010.
Wir freuen uns auf Sie!
Dieter Burgard Vorsitzender des Sprecherrats der LAG
Monika Kleinschnitger Sprecherin des AK Ludwigshafen setzt Stolpersteine
Tagungsort ist das Stadtmuseum Ludwigshafen, Rathausplatz 20, 67059 Ludwigshafen. Das Stadtmuseum Ludwigshafen befindet sich in der Ludwigshafener Innenstadt im 1. OG des Rathaus Center. Es ist vom Hauptbahnhof Ludwigshafen und von der Haltestelle Mitte in ca. 10 Minuten zu Fuß zu erreichen. Die Straßenbahnlinien Nr. 6 und 7 halten direkt an der Haltestelle Rathaus. Wer mit dem PKW anreist, parkt am besten im Parkhaus „Rathaus-Center“ oder auf dem Parkplatz Jaegerstraße.
Erinnern und Gedenken Frankenthal erinnert am 9. November 2010 an die „Reichskristallnacht 1938“
Rathaus-Foyer: 18.30 Uhr
70. Jahrestag der Deportation Pfälzer Juden nach Gurs (Südwestfrankreich) am 22. Oktober 1940
Oberbürgermeister Theo Wieder:
Die Deportation der Frankenthaler Juden Texte und Fotos Förderverein für Jüdisches Gedenken Willy-Brandt-Anlage (Färbergasse)
Stolpersteine erinnern an jüdische Familien:
Die Familien Adler und Marum Gang zur Gedenkstätte in der Glockengasse Gedenken in der Glockengasse
„Reichskristallnacht“ in Frankenthal
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannten in Deutschland die Synagogen. Auch in Frankenthal wurde am Morgen des 10. November die Synagoge in der Glockengasse in Brand gesteckt. Der Brand der Synagoge war allerdings nur der erste Teil der schrecklichen Tragödie. Noch während die Feuerwehr die Flammen bekämpfte, zogen Frankenthaler Nationalsozialisten durch die Stadt und verwüsteten zahlreiche jüdische Geschäfte und Wohnungen. Ihnen folgte wenig später die Geheime Staatspolizei (Gestapo), die 23 Frankenthaler Juden in „Schutzhaft“ nahm. Sie wurden am nächsten Tag in das Konzentrationslager Dachau bei München überführt. Zahlreiche Frankenthaler wurden Zeugen der Zerstörungen und Plünderungen, die bis in die späten Nachmittagsstunden dauerten. Die jüdischen Frauen und Kinder wurden auf Anordnung der NSDAP-Gauleitung noch am 10. November aus der Pfalz ausgewiesen. Die meisten von ihnen fanden bei Verwandten oder Bekannten in Mannheim Unterkunft. Sie durften am 23. November nach Frankenthal zurückkehren. Die meisten Männer blieben bis Ende des Jahres in Dachau in Haft.
Am 22. Oktober 1940 wurden die 39 noch in Frankenthal lebenden jüdischen Kinder, Frauen und Männer von Ludwigshafen aus nach Gurs in Südwestfrankreich deportiert. Ein Drittel war älter als 70 Jahre.

Nathan Nathan wurde am 22. Oktober 1940 nach Gurs deportiert
Dr. Nathan Nathan wurde am 18. April 1863 in Altenstadt geboren. Er lebte in der Gabelsbergerstraße 5 Er war Studienprofessor in Frankenthal. Er wurde am 22. Oktober 1940 nach Gurs deportiert Dort ist er am 4. November 1940 gestorben. Das Grab hat die Nummer 54.

Hinweisschild in Gurs 6 500 Juden aus Baden, der Pfalz und dem Saarland

Das Grab von Lina Adler in Gurs
Europäischer Tag der jüdischen Kultur am 5. September 2010
Rheinland-Pfalz weist eine lange und vielfältige jüdische Geschichte auf. Das Schwerpunktthema des europäischen Tages der jüdischen Kultur 2010 lautet: „ Jüdische Kunst “.
Am 5.September erfahren Besucher landesweit mehr über jüdische Kunst, sei es Literatur, bildende Kunst, Musik oder Theater. Zum neunten Mal findet der Europäische Tag jüdischer Kultur in rheinland-pfälzischen Gemeinden statt. Europaweit stellen 31 Nationen ihre jüdische Geschichte und Gegenwart einem breiten Publikum vor. Interessierte können so einen lebendigen Einblick in eine für sie vielleicht bis dahin unbekannte Kultur gewinnen. Die Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen zur NS-Zeit in Rheinland-Pfalz koordiniert mit der Landeszentrale für Politische Bildung Rheinland-Pfalz die landesweiten Veranstaltungen. Ausführliche Informationen zu den rheinland-pfälzischen Veranstaltungen finden Interessierte auf der Homepage der LAG unter www.lagrlp.de , der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland Pfalz unter www.politische-bildung-rlp.de und weitere überörtliche Informationen über den Europäischen Tag der jüdischen Kultur stehen im Internet unter www.jewisheritage.org. „ Das vielfältige Angebot an diesem Tag von Führungen durch Friedhöfe, Synagogen und Museen, Musikvorträgen, Ausstellungen und Lesungen ist in Deutschland vorbildhaft. Von Linz am Rhein bis nach Dahn in der südlichen Pfalz, von Laufersweiler im Hunsrück bis Frankenthal werden am 5.September wird jüdisches Leben in der Geschichte, der Kunst und auch das Heutige nahe gebracht “, so Dr. Dieter Schiffmann, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz. Dieter Burgard, Bürgerbeauftragter, Vorsitzender des Sprecherrates der Landesarbeitgemeinschaft sieht gerade an diesem Wochenende mit der Eröffnung des neuen jüdischen Zentrums in Mainz einen besonderen Höhepunkt in der jüdischen Geschichte und Kultur in Rheinland-Pfalz. „ Über das neue Mainzer Synagogenzentrum nach dem spektakulären Entwurf von Manuel Herz freuen wir uns mit den Bürgerinnen und Bürgern jüdischen Glaubens. Ein lebendiges Gemeindezentrum gibt Hoffnung, dass jüdische Kultur nicht so stark auf die Vergangenheit beschränkt bleibt sondern eine andauernde Perspektive bekommt.“
Foto: Synagoge Wittlich, Thorarolle
Zum Europäischen Tag der Jüdischen Kultur am 5. September 2010
Führung - Jüdische Vergangenheit in Wittlich
Samstag, 04.09.2010 von 14:30 - 16:00 Uhr
Führung für Einzelpersonen von Claudia Steffes-Maus. Mindestteilnehmer: 5
Veranstalter: Touristinformation Wittlich Neustraße 18 54516 Wittlich Tel.: 0 65 71 / 40 86 Treffpunkt: 14.00 Uhr Kosten pro Teilnehmer: 3,00 EUR
Kunst und Judentum:Eindrücke aus der erloschenen jüdischen Gemeinde in Ingelheim
Referenten: Hans-Georg Meyer, Klaus Dürsch
Zeit: Sonntag, 5. September 2010, 15.30 Uhr
Ort: Weiterbildungszentrum Ingelheim, Wilhelm-Leuschner-Str. 61.
Der deutsch-israelische Freundeskreis Ingelheim e.V. greift das Thema des diesjährigen Tages der Europäischen Jüdischen Kultur Art and Judaism auf und bricht es auf die jüdische Gemeinde in Ingelheim herunter. In einem kurzen Vortrag im Weiterbildungszentrum und einer anschließenden Begehung des jüdischen Friedhofs in der Hugo-Loersch-Straße stehen die künstlerischen Aspekte jüdischen Lebens im Vordergrund, so wie sie sich aus den erhaltenen Quellen, Gebäuden und Gegenständen erschließen lassen.
Veranstalter/Kontakt: Deutsch-Israelischer Freundeskreis Ingelheim e.V. Homepage: http://www.dif-ingelheim.de
Zum Europäischen Tag der Jüdischen Kultur am 5. September 201014:00 Uhr Stadtführung ab Burgplatz
15:00 Uhr Konzert im Katharinenhof mit dem jüdischen Chor „Bereschit“ und der Tanzgruppe „Hora Gescher“
Israelische Tänze
1. Teil SCHABBATLIEDER:
" Lecha dodi“: Komm, mein geliebter, deine Braut zu treffen. Lasst uns den Schabbat begrüßen! Musik: Imre Schaul / 1917 Solistin: Sara Asinase
"Ja ribon olam": Ewiger, Du bist der König, König der Könige...
" Schalom aleichem“: Friede mit euch , Engel des Dienstes, Engel des Höchsten, Solistinen: Zinaida Lizbanova, Marij Sidorowa
" Adon olam“ : Der Herr der Welt Friede mit euch, Engel des Dienstes.
Erklärung eines Schabbattisches, der aufgebaut ist und kurze Pause.
2. Teil Schirim hahodesch Tischri
Schir le hodesch Tischri - Lied für Monat Tischri Musik: Dani Amiud Wörter: Rachel Schapiro
Le schana tova Musik : Hedwa Gelboa
Be roscha schana - Im neuen Jahr Musik und Worte: Nomi Schemer
Ba schana habaa - Im nächsten Jahr wird noch besser sein Musik und Worte: Echud Manor
Schana tova - Frohes neues Jahr
Erklärung der Speisen zu Rosch ha shana (ebenfalls aufgebaut)
3. Teil Zur Erinnerung
A idische Mame Solistin : Sarah Asinase Reb Motenj Hobn mir a nigendel Isrulek A glesele lechaim !
Lomir alle – Lasst uns zusammen sein!
Chorleiter: Viktor Gabedov
Moderation: Gisela Görgens und Sarah Asinase
Veranstalter/ Kontakt: DIF-Linz e.V Gisela Görgens Buttermarkt 4 D-53545 Linz am Rhein Tel.: 02644-4064125 mobil: 0157-74151335 Email:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Internet: http://www.dif-linz-ev.homepage.eu
Zum Europäischen Tag der Jüdischen Kultur am 5. September 2010 LES POLYPHONIES HÉBRAIQUES DE STRASBOURG - Chorkonzert mit synagogalen Gesängen
am 5. September 2010 in der restaurierten Trauerhalle (Darmstädter Jugendstil) d. jüd. Friedhofs Worms-Hochheim
Beginn: 17.00 Uhr - Eintritt: EUR 12,00
Die Veranstaltung wurde ins Programm des Kultursommers Rheinland-Pfalz aufgenommen.
Kontakt:
Warmaisa - Gesellschaft zur Förderung und Pflege jüdischer Kultur in Worms Roland Graser Hintere Judengasse 7 67547 Worms
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