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PostHeaderIcon Archiv 2005-2001

Öffentliche Führungen in der Gedenkstätte KZ Osthofen

Die Gedenkstätte KZ Osthofen bietet im Jahr 2006 erstmals öffentliche Führungen an. Jeden ersten Sonntag im Monat gibt es für Interessierte nähere Informationen zur Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers sowie zur Entstehung der Gedenkstätte, einen geführten Rundgang über das Gelände sowie die Möglichkeit, die Dauerausstellung „Nationalsozialismus in Rheinland-Pfalz“ zu besuchen. Die erste Führung findet am Sonntag, 5. Februar 2006 statt.
Treffpunkt ist um 14.30 Uhr im Foyer der Gedenkstätte.

Kontakt: 06242 - 91080 oder 910825
 

 
 

Veranstaltungen zum Tag des Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus


Ausstellung     „gewissenlos – gewissenhaft. Menschenversuche im Konzentrationslager“
- Eine Ausstellung des Instituts für Geschichte der Medizin der FAU Erlangen-Nürnberg –
Ausstellungseröffnung: Sonntag, 22. Januar 2006, 11 Uhr
Ausstellungsdauer: 23, Januar bis 17. März 2006
Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag von 9 bis 13 und 14 bis 17 Uhr,
Mittwoch 9 bis 12 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen 13 bis 17 Uhr
Ort: NS-Dokumentationszentrum Rheinland-Pfalz/Gedenkstätte KZ Osthofen, Ziegelhüttenweg 38, 67574 Osthofen
Wie konnten Ärzte so etwas tun? Auf der Suche nach einer Antwort beschäftigt sich die Ausstellung zunächst mit den wissenschaftlichen und ideologischen Hintergründen der Versuche und in ihrem örtlichen Rahmen, dem Konzentrationslager.
Im Zentrum der Ausstellung stehen vier Versuche. Sie zeigen die mit solchen Experimenten verfolgten Interessen. Sie geben eine Vorstellung vom furchtbaren Leiden der Opfer. Und sie zeigen die Täter, die diese Versuche aus Ehrgeiz und Geltungssucht, Sadismus und Gewissenlosigkeit durchführten.
Abschließend richtet sich der Blick auf die Zeit nach 1945. Die Ausstellung informiert über den Umgang mit den Tätern und das weitere Schicksal der Opfer. Und sie stellt den „Nürnberger Ärztekodex“ vom 20. August 1947 vor, der als wichtige Grundlage für die Selbstverpflichtung von Wissenschaftlern zur Einhaltung forschungsethischer Normen gilt.
„Ich würde ihn (...) nicht für einen Sadisten halten, denn das Wesen eines Sadisten ist ja, dass er an dem Schmerz seines Opfers Freude hat. Bei Mengele hatte man das Gefühl, dass er gar nicht merkt diesen Schmerz, der fällt ihm gar nicht auf. Sondern die Häftlinge waren für ihn Meerschweinchen, Ratten, mit deren Seelenleben und Leiden man sich überhaupt nicht beschäftigt.“ (Dr. Ella Lingers, Häftlingsärztin in Auschwitz)

Führungen: Wenn Sie einen Besuch mit einer Gruppe oder Schulklasse planen, bitten wir Sie , vorher einen Termin mit der Gedenkstätte zu vereinbaren. Eine finanzielle Förderung für Fahrten von Schulklassen und Jugendgruppen zum Besuch der Gedenkstätte ist möglich.
Anfragen richten Sie bitte an die Gedenkstätte unter der Telefonnummer 06242-91 08 10.
Veranstalter:
Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz,
Förderverein Projekt Osthofen und
Verband Deutscher Sinti und Roma - Landesverband Rheinland-Pfalz








Förderverein ehemalige Synagoge Könen e.V.:


Lesung mit verteilten Rollen zum Thema „Nationalsozialismus in Konz“ am 26. Januar 2006 um 14 Uhr am Gymnasium Konz.
Nachtrag:
Im Rahmen des Religions- und Ethikunterrichts fand am 26.1.06 am Gymnasium Konz eine Lesung zum Holocaust-Gedenktag 2006 für die Klassenstufe 12 statt.
Zwei Schülerinnen und ein Schüler lasen in verteilten Rollen einen Text, der die Reichspogromnacht 1938 in Konz thematisierte. Grundlage dieses Textes war die Erzählung "Das Judenmädchen Erna" aus der Konzer Chronik, in die kritische Kommentare, historische Fakten, Namen Konzer jüdischer Bürger und Zeitzeugenaussagen hinzugefügt worden waren. Ziel der Lesung war es, die lokalen Anfänge der Judenvernichtung vor dem Hintergrund neuer rechtsradikaler gesellschaftlicher Tendenzen zu erinnern.
Begleitet wurde diese Lesung von den Lehrkräften Ina Steinbrücker und Willi Körtels..
Als Autor der "Geschichte der Juden von Könen" hat Vereinsmitglied Körtels an der Erinnerungsveranstaltung der AGF (AG Frieden) am 27.1.06 über das Judentum im Kreis Trier-Saarburg mitgearbeitet
 

 

Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter in Frankenthal von 1939 bis 1945


Bild-Vortrag
Referent: Rüdiger Stein (Förderverein)

Freitag, 27. Januar 2006 19 Uhr
AWO-Treff Frankenthal
Ecke Schmiedgasse/Lindenstraße Eingang Lindenstraße
Eintritt frei

Anlässlich des Nationalen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus erinnert der Förderverein für Jüdisches Gedenken Frankenthal an die Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter während des Zweiten Weltkrieges in Frankenthal. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges war das Gebiet des Deutschen Reiches in 17 Wehrkreise aufgeteilt. Für die gefangenen Unteroffiziere und Mannschaften wurden so genannte Stammlager (Stalags) eingerichtet. In Frankenthal, das zum Wehrkreis XII gehörte, nutzte man ab April 1940 die Pfister'sche Festhalle und den benachbarten Schützenplatz (zwischen dem heutigen Schießgartenweg und der Straße Am Kanal sowie am Schützenweg) als Stalag XII B. Diesem unterstanden die Kriegsgefangenenarbeitskommandos in der Pfalz und in Rheinhessen. Die Kriegsgefangenen wurden in der Landwirtschaft, bei kleineren Gewerbebetrieben und in der Industrie zur Arbeit eingesetzt. Im Oktober 1941 vergrößerte sich das Einzugsgebiet des Stalags XII B auf Südhessen und das nördliche Baden, so dass von Frankenthal aus im Dezember 1941 mehr als 39.000 Kriegsgefangene polnischer, belgischer, französischer, jugoslawischer und sowjetischer Nationalität verwaltet wurden. Darüber hinaus waren bis Kriegsende zwischen 2000 und 3000 so genannte Zwangsarbeiter unter anderem bei der Stadtverwaltung und in Frankenthaler Betrieben eingesetzt.
Rüdiger Stein hat in dem Sammelband „Frankenthal unterm Hakenkreuz – Eine pfälzische Stadt in der NS-Zeit“ den Beitrag „Die medizinische Versorgung der Kriegsgefangenen während des Zweiten Weltkrieges in Frankenthal“ geschrieben.
Der 27. Januar wurde im Oktober 2005 von den Vereinten Nationen (UN) als weltweiter Gedenktag anerkannt. Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz von sowjetischen Truppen befreit.
Förderverein für Jüdisches Gedenken
Neugasse 36
67227 Frankenthal
www.Juden-in-Frankenthal.de
 

 

“Yedid Nefesh”  Konzert mit hebräischen Liedern zum Nationalen Gedenktag

Samstag, 28. Januar 2006 19 Uhr
Zwölf Apostel Kirche in Frankenthal - Ecke Carl-Theodor-Straße/Kanalstraße
In ihrem Programm „Yedid Nefesh“ („Jüdische Seele“) präsentieren die Sängerin Esther Lorenz und der Gitarrist Peter Kuhz israelische und jüdisch-spanische Musikkultur.
Förderverein für Jüdisches Gedenken Frankenthal in Zusammenarbeit mit dem Protestantischen Dekanat Frankenthal und dem Gesprächskreis Juden und Christen in Stadt Ludwigshafen und Rhein-Pfalz-Kreis
Eintritt 5 Euro

“Yedid Nefesh” Konzert mit hebräischen Liedern zum Nationalen Gedenktag
Mit einem Konzert am Samstag, 28. Januar 2006, 19 Uhr, in der Zwölf Apostel Kirche in Frankenthal, Ecke Carl-Theodor-Straße und Kanalstraße, erinnert der Förderverein für Jüdisches Gedenken Frankenthal an die Geschichte und Traditionen des Judentums. In ihrem Programm „Yedid Nefesh“ („Jüdische Seele“), präsentieren die Sängerin Esther Lorenz und der Gitarrist Peter Kuhz israelische und jüdisch-spanische Musikkultur. Die musikalische Reise durch das Judentum führt in alte Königsstädte im Jemen, das früher von Juden bewohnt war, erzählt von der Sehnsucht König Davids nach Gottes Nähe (Psalm 63) und bringt Lieder der israelischen Komponistin Naomi Shemer. Die Sängerin erinnert an die sephardischen Juden, die sich nach ihrer Vertreibung aus Spanien im Mittelalter in ganz Südeuropa, in Israel, aber auch in New York, niedergelassen haben. Gedichte, Erläuterungen über Feiertage und Bräuche, Geschichten aus dem Talmud sowie Beispiele des berühmten jüdischen Humors ergänzen die Lieder.
Eintritt 5 Euro.
Das Konzert findet anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus statt. Der 27. Januar wurde im Oktober 2005 von den Vereinten Nationen (UN) als weltweiter Gedenktag anerkannt. Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz von sowjetischen Truppen befreit.
Förderverein für Jüdisches Gedenken,
Neugasse 36,
67227 Frankenthal.
Telefon 06233 69662
www.Juden-in-Frankenthal.de
 


Dem Verein „Schalom – Begegnung mit dem Judentum“

ist es gelungen, eine ganz besondere Persönlichkeit für den Gedenktag an die Befreiung de KZ Auschwitz am 27.1.06 zu gewinnen. Es handelt sich um den Zeitzeugen Martin Schmitz aus Bernkastel-Kues. Martin Schmitz wurde am 30.12.1921 in Traben-Trarbach geboren, besuchte dort die Volksschule und ging anschließend vier Jahre auf das dortige Gymnasium, das er dann wegen seiner jüdischen Herkunft verlassen musste. Im September 1941 wurde er zusammen mit seinen Eltern nach Auschwitz deportiert. Er wurde dort in verschiedenen Nebenlagern zur Zwangsarbeit, präziser: Sklavenarbeit, herangezogen, kam später in das KZ Bergen-Belsen und wurde von den Engländern befreit. 1945, nach dem Ende des 2. Weltkriegs, besuchte Martin Schmitz die Verwaltungsschule Cochem, wurde dann Verwaltungsbeamter und schaffte es bis zum Oberamtsrat im Jahre 1982. Seit einigen Jahren redet der gerade 85 Jahre alt gewordene Martin Schmitz, der sich selbst als „Mann aus unserer Gegend“ bezeichnet, über seine Geschichte und seine Erlebnisse während des Holocaust. Er war auch schon öfter an Schulen zu Gast, unter anderm am Göttenbach-Gymnasium Idar-Oberstein und am Birkenfelder Gymnasium. Zuletzt hat er in Zusammenarbeit mit dem NDR für das niedersächsische Kultusministerium eine neunstündige Dokumentation über sein Leben erstellt.
Dies wird wohl für alle an der Thematik Interessierten eine der nicht mehr allzu häufigen Gelegenheiten sein, einen Zeitzeugen des Holocaust direkt zu hören und zu sehen. Wer Martin Schmitz schon einmal hören konnte, weiß, mit welcher Intensität er über seine tragische, persönlich gewollte, aber von ganz anderen zu verantwortende Lebensgeschichte zu erzählen versteht. Nach dem ausführlichen Vortrag durch Martin Schmitz sollen die Zuhörer noch die Gelegenheit haben, Fragen zu stellen.
Das Thema seines Vortrags lautet: „Das Schicksal eines jungen deutschen Juden unter der Herrschaft der Nationalsozialisten“.
Die Veranstaltung findet statt am
Freitag, dem 27.1.06, 19 Uhr;
Ort: Göttenbach-Aula Idar-Oberstein (Stadtverwaltung, Georg-Maus-Straße).
Mitveranstalter ist das Stadtjugendamt.

Zu Beginn der Veranstaltung wird der Chor des Heinzenwies-Gymnasiums unter Jutta Gerhold zu hören sein; sie singen Stücke aus der Kinderoper „Brundibar“ des verfolgten und ermordeten jüdischen Komponisten Hans Krasa. Jutta Gerhold und ihr Chor wurden für diese Produktion mit dem Kulturpreis der Stadt Idar-Oberstein ausgezeichnet.
 

 

Information und Gedenken vor Ort im SS-Sonderlager / KZ Hinzert

Gruppe “Miller Moaler” aus Luxemburg musiziert am 29.1. in der Gedenkstätte
Der 27. Januar, der Tag der Befreiung der Menschen im Konzentrationslager Auschwitz im Jahr 1945, ist seit 1996 nationaler Gedenktag für alle Opfer der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft.
Der "  Förderverein Dokumentations- und Begegnungsstätte ehem. KZ Hinzert " lädt für Sonntag, 29.Januar ab 14 Uhr erstmals in das neue Dokumentations- und Begegnungshaus zur Information und dem gemeinsamen Gedenken nach Hinzert bei Hermeskeil ( Autobahnabfahrt Reinsfeld ) ein.
„ Mit dem eindrucksvollen Haus und der gelungenen Ausstellung bieten sich neue Möglichkeiten, die wir an diesem nationalen Gedenktag allen Interessierten zeigen wollen ", so Dieter Burgard, Vorsitzender des Fördervereins.
Zu Beginn haben die Besucher die Möglichkeit sich die neue Ausstellung anzuschauen. Möglichkeiten der Führung und Erläuterung sind gegeben.
Ab 15 Uhr wirkt mit Musikstücken aus dem Widerstand und den Freiheitsbewegungen die in Luxemburg sehr bekannten Gruppe
„ Miller Moaler  “ mit.
Rezitation mit szenischen Elementen trägt die Schauspielerin Melanie Noesen vor und will so in besonderer Weise den Opfern des Naziterrors gedenken.
Abschluss der Gedenkstunde ist der Gang zum Mahnmal.
Um 17h findet im Seminarraum die Mitgliederversammlung des Fördervereins statt.

Am 29.Januar fährt ein Bus ab Wittlich über Trier nach Hinzert und zurück.
Folgende Zusteigeorte bestehen: 12.30h ZOB Wittlich, 13.15 h Trier Hbf, 13.30 h Trier Bushaltestelle Universität - Süd. Rückfahrt zu den gleichen Stationen ist ab Gedenkstätte gegen 17.00h. Die Busfahrt ist kostenlos. 
Diese Veranstaltung führt der Förderverein in Kooperation mit der Landeszentrale für Politische Bildung Rheinland-Pfalz durch.

Anmeldungen für die Busfahrt bis 26.01. an:  Dieter Burgard, MdL in Wittlich
Tel. 06571 264327 , Fax 06571 264330 oder
per Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. .
 

Arbeitsgruppe Psychiatrie im Nationalsozialismus in Alzey

in Zusammenarbeit mit der Rheinhessen-Fachklinik Alzey  und dem Museum der Stadt Alzey

27. Jan. 2006, 14.00 Uhr: Gedenken an die Opfer der NS-"Euthanasie"
Ökumensicher Gottesdienst in der Klinikkapelle der Rheinhessen-Fachklinik Alzey,
anschließend Kranzniederlegung am "Euthansie"-Mahnmal”
 

  
 
 
 


9. Mitgliederversammlung am 1. April 2006 in Hinzert

Die Landesarbeitsgemeinschaft lädt zur 9. Mitgliederversammlung zur Gedenkarbeit ein.
Sie findet statt
am Samstag, den 01. April 2006 von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr im Dokumentations- und Begegnungshaus der Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert  - An der Gedenkstätte 54421 Hinzert.
In dieser Mitgliederversammlung wird Bericht über die Aktivitäten des Sprecherrates gegeben, so u.a. Homepage der LAG, den Fond zur Förderung von Projekten / Veranstaltungen und es erfolgt ein Erfahrungsaustausch der Organisationen.
Die Planung für 2006 steht des weiteren auf dem Programm.
Es ist wieder die Beteiligung am Europäischen Tag der jüdischen Kultur am ersten Sonntag im September geplant.
Gäste aus dem Saarland haben die Möglichkeit sich und ihre Arbeit vorzustellen und über eine Erweiterung der LAG wird gesprochen.
Veranstaltungsort: Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert  - An der Gedenkstätte, 54441 Hinzert-Pölert
Tel.: 06586 – 99 24 93  Fax: 06586 – 99 24 94
Wegbeschreibung :
Mit dem Pkw:
Von Trier/Luxemburg/ über die A 64 / A 602 / A 1
Von Koblenz über die A 48 / A 1
Von Ludwigshafen/Kaiserslautern über die A 6 / A 62 / A 1
Von Mainz über die A 61 / B 50 / B 327 / B 407
Von der BAB-Ausfahrt Reinsfeld ist der Weg zur Gedenkstätte mit türkisfarbenen Wegweisern ausgeschildert.
Mit der Bahn und dem ÖPNV:
Zeitlich beschränkte Busverbindungen bestehen ab Trier Hbf. oder ab Bahnhof Türkismühle. Bei der Bahn-Auskunft oder bei
www.bahn.de ist als Zielort die Bushaltestelle Hinzert/Abzw. B52-Reinsfeld“ anzugeben, die etwa 10 Gehminuten von der Gedenkstätte entfernt ist.
 

 
 

 

Aktion „Stolpersteine in Frankenthal“

Dienstag 7. April 2006 10 Uhr Bahnhofstraße 16, Frankenthal
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir laden Sie ein zur zweiten Verlegung von „Stolpersteinen“ in Frankenthal mit dem Kölner Künstler und Initiator der Aktion, Gunter Demnig, Gunter Demnig hat bundesweit inzwischen fast 6 000 Stolpersteine für Opfer des Nationalsozialismus verlegt.

Programm:
Beginn 10 Uhr, Bahnhofstraße 16
-Offizielle Eröffnung der Aktion-

Verlegung eines Stolpersteines für Bernhard Reinhard, geboren am 10. Mai 1866 in Kaiserslautern
verheiratet
am 22.10.1940 aus Mannheim nach Gurs deportiert, starb in Recebedou am 31.10.1941

anschließend: Heinrich-Heine-Straße 3
Verlegung eines Stolpersteines für Heinrich Lurch, geboren am 18. Oktober 1855 in Edigheim
verheiratet mit Flora Lurch geb. Dosenheimer
am 22.10.1940 aus Frankenthal nach Gurs deportiert, starb am 22.11. 1940 in Gurs.

anschließend: Wormser Straße 27
Verlegung eines Stolpersteines für Julius Abraham, geboren am 6. August 1878 in Börsborn
am 22.10. 1940 aus Mannheim nach Gurs deportiert, am 9.3.1943 in Lublin/Maijdanek ermordet

anschließend: Westliche Ringstraße 6
Verlegung eines Stolpersteines für Jakob Wolf, geboren am 29. September 1885 in Lambsheim
verheiratet, Kaufmann
Westliche Ringstraße 6
Verhaftung am 10.11.1938; Gefängnis Frankenthal und dann KZ Dachau
verzog am 2.12.1938 nach Mannheim, wurde am 22.10.1940 nach Gurs deportiert, am 4.3.1943 kam er nach Auschwitz
Er wurde für tot erklärt. Zeitpunkt des Todes: 8.5.1945.
Verlegung eines Stolpersteines für Heinz Wolf, Sohn von Jakob Wolf, geboren am 28. Februar 1924 in Frankenthal ledig, Schüler
Westliche Ringstraße 6
Er verzog am 23.11.1938 nach Mannheim, wurde am 22.10.1940 nach Gurs deportiert, kam am 10.3.1941 nach Rivesaltes und am 27.2.1943 nach Auschwitz.
Er wurde für tot erklärt. Zeitpunkt des Todes: 8.5.1945.
anschließend: Max-Friedrich-Straße 4

Verlegung eines Stolpersteines für Dr. Robert Wolfgang Blum, geboren am 5. Juni 1883
verheiratet, Rechtsanwalt.
Otto-Planetta-Straße 46 (Elisabethstraße) Verhaftung am 10.11.1938; Gefängnis Frankenthal und dann KZ Dachau
am 21.6.1939 nach Sao Paulo/Brasilien emigriert,starb dort am 20.9.1941 an  den Folgen des Aufenthaltes im KZ Dachau
anschließend: Lambsheimerstraße 79

Verlegung eines Stolpersteines für Dr. Siegfried Samuel, geboren am 17. Juli 1885 in Kerzenheim
am 10.11.1938 Verhaftung; Frankenthaler Gefängnis, am 12.11. 1938 ins Konzentrationslager (KZ) Dachau
emigrierte 1938/1939 in die Schweiz, an den Folgen des KZ-Aufenthaltes am 23.11. 1941 gestorben

um 19.00 Uhr : Dathenushaus, Kanalstraße 2

Bildvortrag über denn Lebensweg Frankenthaler Juden, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden.
Diese Veranstaltung findet im Rahmen der „Woche der Brüderlichkeit“ statt.
Opfer des Nationalsozialismus:

Aufgrund der schwierigen Aktenlage ist es nicht möglich, endgültige Aussagen über die Lebensdaten der Opfer zu machen.
Die Angaben beruhen auf amtlichen Unterlagen und persönlichen Nachforschungen.
Statt „für tot erklärt“ oder „verschollen“ könnte auch jedes Mal stehen „ermordet“.
Die Informationen auf den Stolpersteinen werden aufgrund von Vorschlägen der Spender/innen von Gunter Demnig festgelegt.

Koordination:   Förderverein für Jüdisches Gedenken, Neugasse 36, 67227 Frankenthal    
 www.Juden-in-Frankenthal.de

 


 

 
Donnerstag, 21.9.2006, 20 Uhr, Die Orgel in der Synagoge- Ein vergessenes Kapitel in der Musikgeschichte.
Dia-Vortrag mit historischen (Band) und aktuellen (auf der Steinmeyer-Orgel) Musikbeispielen
Referent: Dr. Achim Seip (Mainz)
Näheres über Link:  www.philippus-mainz.de/orgel/index.html
 
Prot. Pfarramt Ludwigshafen-Rheingönheim
Am Kantor-Josef-Jacob-Platz 1
67067 Ludwigshafen/Rh.
Tel.: 0621-54185
Fax.: 0621-5294997
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.     Internet: www.prot-kirche-rheingoenheim.org
 
1. April 2006
Mitgliederversammlung der LAG im Anschluss an die Info-Tagung der Landeszentrale für politische Bildung zur Gedenkarbeit in Rheinland-Pfalz
 

 
 

Zentrale Eröffnungsveranstaltung der Woche der Brüderlichkeit 2006

Die zentrale Eröffnungsveranstaltung der regionalen Woche der Brüderlichkeit 2006 für die Rhein-Neckar-Region findet statt am
Sonntag, 12. März 2006, 17 Uhr,  im Heinrich-Pesch-Haus, Frankenthaler Str. 229, 67059 Ludwigshafen
Der ehemalige Landesrabbiner von Württemberg,  Dr. Joel Berger, wird zum Jahresthema 2006 „Gesicht zeigen“ sprechen. Ludwigshafens Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse und  Oberbürgermeister Gerhard Widder, Mannheim, gestalten mit einem Grußwort die Eröffnung mit.
Die diesjährigen Träger-Schulen des Abraham-Pokals geben sowohl den Pokal für Mannheim als auch den für Ludwigshafen weiter. Träger 2005 sind die Feudenheim Hauptschule in Gemeinschaft mit der Feudenheim Realschule und das Theodor-Heuss-Gymnasium Ludwigshafen.
Vertreter des Johann-Sebastian-Bach-Gymnasiums, Mannheim, und der Berufsbildenden Schule Wirtschaft I (Rheinschule), Ludwigshafen, werden die Pokale für 2006 entgegennehmen. Alle Schulgemeinschaften gestalten das Programm der Eröffnung mit.

Wir laden Sie zur Teilnahme herzlich ein und würden uns freuen, Sie bei der Eröffnung begrüßen zu können.

Mannheim

Sonntag, 19. März 2006, 11 Uhr
Führung über den jüdischen Friedhof
Ein Beitrag unserer Gesellschaft für die Woche der Brüderlichkeit 2006 besteht in der Führung über den Jüdischen Friedhof Mannheim durch Heidi Feickert am Sonntag, 19. März 2006, 11 Uhr. Herren werden gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen.
Abendakademie und Volkshochschule Mannheim
Geschichte im Plakat 1933 - 1945
In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Mannheim
Ausstellung und Veranstaltungen
Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 22.3., 19 h
Wir zeigen vom 22.3. - 5.6.2006 eine Ausstellung im Stadthaus N 1, Podium, zum Thema
„Geschichte im Plakat 1933 - 1945“.
Öffentliche Führungen, Vorträge und Filme begleiten die Ausstellung.
Abendakademie Mannheim in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Mannheim
Karlsruhe unterm Hakenkreuz
Am 30. Januar 1933 feierten die Karlsruher NSDAP-Anhänger mit einem imposanten Fackelzug durch die Kaiserstraße die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler. Als gut zwölf Jahre später französische Truppen am 4. April 1945 die Stadt besetzten und befreiten, hatte der von Deutschland ausgelöste Zweite Weltkrieg mehr als 12 000 Menschen aus Karlsruhe das Leben gekostet. Der Vortrag schlägt den Bogen von der Machtübertragung und Gleichschaltung über die Kommunalpolitik, das Alltagsleben, Verfolgungsmaßnahmen und Widerstand unterm Hakenkreuz bis zur Zerstörung der Stadt.

Dr. Ernst-Otto Bräunche
Vortrag
Mi, 29.3., 19 h
Stadthaus N 1, Raum 52
Eintritt frei

Abendakademie Mannheim in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Mannheim
Erinnerungslücken? Mannheim in brauner Zeit 1933-1945
Mannheim ist bekannt als Stadt des Widerstands gegen den Nationalsozialismus. Dabei wird leicht übersehen, dass die Nationalsozialisten auch hier breite Unterstützung fanden. Indizien hierfür sind Wahlergebnisse und Teilnahme an Großveranstaltungen, aber auch der Massenandrang zu der Ausstellung „entarteter Kunst“ in der Kunsthalle 1933. Der Vortrag fragt nach Gründen für diese Zustimmung und untersucht Rolle, Tätigkeit und Handlungsspielräume der örtlichen Repräsentanten des Regimes.

Michael Caroli
Vortrag
Mi, 5.4., 19h
Stadthaus N 1, Raum 52
Eintritt frei

Abendakademie Mannheim in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Mannheim
Widerstand der Arbeiterbewegung in Baden
Die Parteien und Organisationen der Arbeiterbewegung gehörten schon vor 1933 zu den entschiedenen Gegnern des Nationalsozialismus. Ihr Widerstand nach 1933 fand in unterschiedlichen Formen seinen Ausdruck. Erörtert werden die Grundstrukturen und Besonderheiten des Widerstandes der Arbeiterbewegung in Baden. Sichtbar werden sollen Männer und Frauen mit vorbildhaftem Sinn für Freiheit und Toleranz, die sich oft genug unter Einsatz ihres Lebens gegen Unrecht und Gewalt eingesetzt haben. Die sich wandelnde Wahrnehmung des Widerstandes von SPD und KPD bietet schließlich Einblicke in das politische Selbstverständ­nis der Bundesrepublik.

Dr. Manfred Koch
Vortrag
Mi, 26.4., 19 h
Stadthaus N 1, Raum 52
Eintritt frei

Abendakademie Mannheim in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Mannheim
War die NS-Diktatur eine „Zustimmungsdiktatur“?
Der Nationalsozialismus verkündete 1933, er wolle eine „Volksgemeinschaft“ errichten. Ob diese Propagandaformel durchaus auch ein Stück Realität enthielt, diskutiert die historische Forschung sehr kontrovers. Der Vortrag setzt sich deshalb mit der Frage auseinander, warum die NS-Diktatur eine weit reichende Legitimationskraft entfalten konnte und weshalb sie bei Millionen von „Volksgenossen“ auf große Zustimmung stieß und viel freiwillige Unterstützung fand.

Prof. Dr. Klaus Schönhoven, Universität Mannheim
Vortrag
Mi, 3.5., 19 h
Stadthaus N 1, Raum 52
Eintritt frei

Abendakademie und Volkshochschule Mannheim
Multimedia-Vortrag: Geschichte und Kultur Jerusalems
Die Altstadt von Jerusalem wurde 1981 von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt. Sie ist seit dem Mittelalter in einen armenischen Teil im Südwesten, einen christlichen im Nordwesten, einen jüdischen im Südosten und einen muslimischen Teil im Nordosten untergliedert und wird von einer aus dem 16. Jahrhundert stammenden, bruchstückhaft erhaltenen Stadtmauer umgeben. Auf einem virtuellen Spaziergang lernen Sie die Bauwerke, Moscheen, Kirchen und Ausgrabungen kennen.

Nina Bratkoff, M.A.
Vortrag
Mo, 27.3., 15 h
R 3, 13, Raum 3
Eintritt 5 €

Abendakademie und Volkshochschule Mannheim
Geschichte des Christentums: Die Kirche in der Antike
Teil I: Der Anfang der Kirche
Der Geschichte des Christentums nachzugehen, ist auch heute sinnvoll und spannend: Die moderne Gesellschaft und Kultur Europas als auch der „christianisierten Länder“ sind ganz eng verbunden mit dieser besonderen Religionsgeschichte.
Kirchenstiftung – eine Intention Jesu?/ Die Bedeutung der Auferweckung Jesu für das Entstehen der Kirche/ Kirche – das Pfingstereig­nis/ Die Urgemeinde: Organisation – Personen – Strömungen
L14605
13 €
Manfred K. Böhm,
Dipl.-Theologe/Publizist
Fr, 24.3., 19 - 22 h
Stadthaus N 1, Raum 54

Abendakademie und Volkshochschule Mannheim
Geschichte des Christentums: Die Kirche in der Antike
Teil II: Paulus und Petrus
Die Apostel Paulus und Petrus/ Die Ausbreitung des Christentums im 1. Jahrhundert/ Petrus – der Fels der Kirche?
Zur ökumenischen Diskussion um Mt 16, 17-19 / Apostelgräber in Rom?
L14606
13 €
Manfred K. Böhm,
Dipl.-Theologe/Publizist
Fr, 31.3., 19 - 22 h
Stadthaus N 1, Raum 54

Abendakademie und Volkshochschule Mannheim
Geschichte des Christentums: Die Kirche in der Antike
Teil III: Johanneische und judenchristliche Gemeinde
Das Christentum der johanneischen Schriften: Johannes-Evangelium, Johannes-Briefe, Johannes-Apokalypse / Das Judenchristentum nach der Zerstörung Jerusalems (70 n. Chr.): Eigenart und Entwicklung / Hat der Islam judenchristliche Wurzeln?
L14607
13 €
Manfred K. Böhm,
Dipl.-Theologe/Publizist
Fr, 7.4., 19 - 22 h
Stadthaus N 1, Raum 54


Stadtarchiv Mannheim

TEXT WIRD NACHGEREICHT

Cinema Quadrat

TEXT WIRD NACHGEREICHT


Ludwigshafen

Gesprächskreis LU

Samstag, 4. März 2006,17 Uhr,
Vernissage und  Ausstellung: „Who is MB?“
Wer ist Martin Buber? Geboren 1878, gestorben 1965. Jüdischer Philosoph, Übersetzer des Alten Testaments. Für Buber ist die  Ich-Du-Beziehung das  Abbild der Begegnung zwischen Gott und Mensch. 1938 emigriert er nach  Jerusalem. Dort setzt er sich für die Verständigung mit den  Arabern ein,  für die Wiederaufnahme von Beziehungen zu Deutschland. Die Ausstellung mit Fotos, Dokumenten, Texten stellt den Menschen und seine Ideen vor. Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Gesprächskreis Christen und Juden und dem Religionspädagogischen Zentrum Ludwigshafen. Einführung: Schulpfarrer Helmut Foth Musik: Georg Wenz, Klarinette
Ausstellungsende: 27. April, Eintritt frei!

Sonntag, 5. März 2006, 10 Uhr
Gottesdienst zur „Woche der Brüderlichkeit“ zum Motto der Woche „Gesicht zeigen“ in der Paul-Gerhardt-Kirche Rheingönheim, Sonntag, 5.3.2006, 10 Uhr, Predigt: Pfr. Frank-M. Hofmann, musikalische Gestaltung: KMD i.R. Klaus Heller und , anschl. Kaffeetrinken hinten in der Kirche, mit Möglichkeit zum Gespräch

Donnerstag, 16.3.2006, 19 Uhr,
Gesprächsabend zum Thema: Die Kirche und ihre jüdischen Wurzeln, Referent: Lic.theol. Günter Saltin, Neuhofen, Pfarrheim St. Aegidius , Mannheim-Seckenheim

Sonntag, 19.3.2006, um 19.30 Uhr,
in der Paul-Gerhardt-Kirche Rheingönheim:
GREGORIANA


Dienstag,  28.03.2006, 19:30 Uhr ,
Gesprächsabend mit Beamerpräsentation: Tod im Nordmeer
Die Versenkung des deutschen U-Boots U-864 und das tragische Schicksal des Rheingönheimers Willi Transier
Referent: Dipl. Ing. Wolfgang Lauenstein,  Evang. Gemeindezentrum „Johann-Crüger-Haus“, Sandgasse 13,  
Eintritt frei

Mittwoch, 26.4.2006, 19 Uhr,
Vortrag: Ernst Blochs Exil in den USA. Referent: Dr. Karlheinz Weigand, Ernst-Bloch-Zentrum,   Walzmühlstraße 63, 670761 Ludwigshafen, Info: 0ß621-5042041; Bloch-Zentrum in Kooperation mit dem Freundeskreis Ludwigshafen-Pasadena e.V.  , Eintritt: 4 €. Kurzbeschreibung: Trotz ökonomischer Sorgen war das amerikanische Exil eine höchst produktive Schaffensphase im Leben Blochs; in diesen Jahren entstanden bedeutende philosophische Manuskripte und politische Artikel.

Dienstag, 2. Mai 2006, 19 Uhr
Themenabend Regionale Identität
Auf der Suche nach dem Pfälzer Muslim
Was unterscheidet Menschen mit Migrationshintergrund in Duisburg, Kreuzberg und Ludwigshafen? Gibt es bereits Mentalitäts- oder Kulturunterschiede je nachdem in welcher Region Deutschlands man lebt? Gibt es eine spezifisch pfälzische Identität? - Hasan Özdemir liest aus seinen Büchern und die Mannheimer Initiative „Die Unmündigen“ zeigt Video-Interviews. Anschließend Gespräch.
In Kooperation mit dem Christlich-Islamischen Gesprächskreis Ludwigshafen und Turm  33
Turm33
Maxstraße 33
67059 Ludwigshafen
www.turm33.de
www.turm33.info

Eintritt frei!

Mittwoch, 3. Mai 2006, 19:30 Uhr
Der Gesprächskreis Juden und Christen in Ludwigshafen lädt ein zur Veranstaltung aus der sporthistorischen
Vortragsreihe des  Instituts für pfälzische Geschichte und Volkskunde im WM-Jahr 2006: Die Veranstaltung findet
Mittwoch, 3. Mai 2006, um 19.30 Uhr im Institut in Kaiserslautern, Benzinoring 6, statt. Eintritt frei;
Referent: Dr. Markwart Herzog, Irsee,  zum Thema: Jüdische
Sportler im FCK 1910 bis 1936

Sonntag, 21.5.06,
Menschen im Widerstand (Drei Beispiele aus der Region). Kleine kunst- und frömmigkeitsgeschichtliche Exkursion, Sonntag, 21.5.06, Abfahrt um 12 Uhr in  Mannheim am Carl-Reiß-Platz (vor dem Kunstverein), zurück ca. 21.30 Uhr, Kosten für Busfahrt und Führungen 15 €, Leitung: Lic.theol. G.Saltin, Neuhofen. Verbindliche Anmeldung bis 11.5.06 unter Bildungswerk St.Peter, Kto. 4314107, BLZ 60790000 (Volksbank Rhein-Neckar); Besucht werden Schallodenbach bei Kaiserslautern (der damalige doprtige Pfarrer Fritz Seitz kam ans erster "reichsdeutscher" Pfarrer im Juni 1940 ins KZ Dachau); Quirnheim bei Bad Dürkheim (Spuren von Oberst Albrecht Mertz, gehörte zum Kreis um Stauffenberg); Ludwigshafen-Rheingönheim (Pfr. Wilhelm Caroli starb im KZ Dachau im Hungerjahr 1942). Infos bei G. Saltin,Tel. 06236--53593.


Frankenthal


Hemsbach

Donnerstag, 23. März 2006, 20.00 Uhr
Wachsender Antisemitismus in Deutschland und in der Welt?
Daten, Wahrnehmungen, Reaktionen im Kampf gegen den Antisemitismus

Referent:Prof. Gert Weisskirchen, Heidelberg, MdB

Aus einer Meldung vom Dezember 2005: Gert Weisskirchen (SPD) erneut zum Persönlichen Beauftragten des OSZE-Vorsitzenden zur Bekämpfung des Antisemitismus ernannt
Am 05. und 06. Dezember 2005 hat der Ministerrat der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in Ljubljana erneut die drei persönlichen Beauftragten des Vorsitzenden benannt, die innerhalb der OSZE und ihrer Mitgliedstaaten das Thema Toleranz und den Kampf gegen Antisemitismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung voranbringen sollen.... Gert Weisskirchen wurde in seiner Funktion als Persönlicher Beauftragter des OSZE-Vorsitzenden zur Bekämpfung des Antisemitismus bestätigt.
Gert Weisskirchen: „Antisemitismus ist in allen Teilnehmerstaaten der OSZE präsent. In unterschiedlicher Färbung, Intensität, Aggressivität und gesellschaftlicher Wirksamkeit setzt er sich fest. Um den Antisemitismus im OSZE-Raum zu besiegen, bedarf es einer großen gemeinsamen Anstrengung der Staaten und der internationalen Organisationen, der Zivilgesellschaften und der Parlamente. Das Ziel der gemeinsamen Anstrengung ist es, antisemitische Vorurteile gesellschaftlich zu ächten. Dieses Ziel zu erreichen kann am ehesten gelingen, wenn gesellschaftliche und politische Akteure gemeinsam handeln.
Den Kampf gegen den Antisemitismus führen wir nicht allein, um Menschen jüdischen Glaubens zu schützen. Wir führen diesen Kampf auch, weil wir uns selbst vor einem neuen Absturz in die Barbarei schützen wollen. Demokratie aber ist stärker als der Hass.“


Weinheim


In Zusammenarbeit: ACK (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Weinheim), Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Rhein-Neckar, Stadt Weinheim u. Volkshochschule

Edith Stein (1891-1942)
Jüdin - Philosophin - Karmelitin - Märtyrerin
Prof.Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkowitz
Die Woche der Brüderlichkeit 2006 steht unter dem Motto "Gesicht zeigen!"
Hanna-Barbara Gerl-Falkowitz zeichnet an diesem Abend das Leben von Edith Stein, dieser bedeutenden Frau der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Die Referentin ist Inhaberin des Lehrstuhls für Religionsphilosophie und vergleichende Religionswissenschaft an der Technischen Universität Dresden und u.a. Mitherausgeberin der Edith-Stein-Gesamtausgabe.

Mittwoch, 15. März, 20.00 Uhr
Weinheim,Ev. Stadtkirche, Hauptstr. 127
Der Eintritt ist frei
 

 
 

Neue Broschüre : " Judentum im Wasgau "


am 23. März 2006 erschien die Broschüre JUDENTUM IM WASGAU - Verfasser Otmar Weber - als weiterer Beitrag zur Geschichte der Juden im Wasgau. Die Broschüre, die von der Verbandsgemeinde Dahner Felsenland herausgegeben wird, kostet 4 Euro.
Der Erlös (der Gesamtbetrag) aus dem Verkauf der Broschüre und Spenden werden ausschließlich zur Erhaltung jüdischer Kulturdenkmäler im Wasgau und für ein geplantes „Stolperstein-Projekt“ verwendet.
Die Broschüre besteht aus 16 DIN A 4-Seiten und einem vierfarbigen Umschlag.
Das Titelbild, ein Farbfoto, zeigt eine Rekonstruktion der Busenberger Synagoge, die Rückseite eine ganzseitige farbige Luftaufnahme des jüdischen Friedhofs Busenberg.
Einem historischen Abriss, der sich auf die Wiedergabe der wesentlichen Fakten beschränkt, folgen kurze erklärende Texte, die den jüdischen Gemeinden in Dahn, Busenberg, Erlenbach und Vorderweidenthal gewidmet sind. Die Ausführungen zu der jüdischen Kultusgemeinde Vorderweidenthal dürften von besonderem Interesse sein, da bisher keine Veröffentlichungen vorliegen.
Zwanzig großformatige, zum Teil historische Fotos, geben der Broschüre ihren besonderen Akzent.
Kurze Beiträge unter den Überschriften Juden in Oberschlettenbach, Schwanheim und Hauenstein verweisen einerseits auf weniger bekanntes jüdisches Leben im Wasgau, wollen aber anderseits zu weiteren Nachforschungen und Veröffentlichungen anregen, die sich mit den schrecklichen Schicksalen auseinandersetzen, die jüdischen Familien in Schwanheim und Hauenstein widerfahren sind.
Auf den letzten beiden Seiten wird eine Auswahl der Veröffentlichungen und Tätigkeiten zum Thema JUDENTUM IM WASGAU gegeben und die Inserenten genannt, die die Broschüre finanziert haben: Sparkasse Südwestpfalz - Heimat- und Kulturverein Busenberg e. V. - Stadt Dahn - Verbandsgemeinde Dahner Felsenland - Buchhandlung Ehrhart, Dahn - Norbert Geiger, Busenberg - Otmar Weber, Dahn.
Die Broschüre ist zu erhalten bei der Touristikinformation Dahner Felsenland - Ortsbürgermeister Erich Wegmann, Busenberg - Otmar Weber (Arbeitskreis JUDENTUM IM WASGAU), Dahn - in den Buchhandlungen Ehrhart, Dahn; Guttenbacher, Dahn – Gondrom, Pirmasens - Jung & Buchheit, Pirmasens.

Überweisungen und Spenden können auf das Konto
Sparkasse Südwestpfalz   Konto-Nr. 70000344       BLZ 542 500 10 (Stichwort JUDENTUM IM WASGAU)
geleistet werden. Das Konto wird von der VG Dahner Felsenland geführt.
Otmar Weber, Schillerstraße 10 b, 66994 Dahn
(Arbeitskreis JUDENTUM IM WASGAU)
Tel: 06391-23 31, Fax: 06391 - 99 32 87,
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
 

 
 


Aktion „Stolpersteine in Frankenthal“

Dienstag 7. April 2006
10 Uhr Bahnhofstraße 16 in Frankenthal
Zur zweiten Verlegung von „Stolpersteinen“ in Frankenthal mit dem Kölner Künstler und Initiator der Aktion, Gunter Demnig
(www.stolpersteine.com ) lädt der Förderverein für Jüdisches Gedenken ein.
Gunter Demnig hat bundesweit inzwischen fast 6 000 Stolpersteine für Opfer des Nationalsozialismus verlegt.
Koordination: Förderverein für Jüdisches Gedenken Neugasse 36 67227 Frankenthal
Näheres finden Sie HIER oder unter  www.Juden-in-Frankenthal.de
 

 

 

„Keiner mehr da!“

 

Theateraufführung in der Gedenkstätte KZ Osthofen

Seit einem Jahr treffen sich junge Menschen in der Gedenkstätte KZ Osthofen und haben unter der Begleitung der Theaterpädagogin Kirsten Zeiser (Worms) in zunächst freier Improvisation eine Geschichtencollage erarbeitet, in die das jeweils eigene Erleben dieses Ortes und seine Wirkung auf die agierenden Personen eingeflossen sind.
Daraus ist das Theaterstück „Keiner mehr da!“ entstanden.
Die zwölf jungen Darstellerinnen und Darsteller im Alter zwischen vierzehn und zwanzig Jahren spielen auf Einzelschicksale an, ohne sie in ihrer historisch überlieferten Form nachzuspielen.
Dabei wird sowohl die Pespektive der „Opfer“ als auch die der Bewacher deutlich. Wiederkehrendes Element ist eine fiktive Flucht.
„Keiner mehr da!“ zieht sich durch alle Szenen: in Momenten der Einsamkeit und des Unverständnisses, des Verlassenseins und Getrenntwerdens.
Die Musik wurde eigens für dieses Stück komponiert und wird von zwei Musikern (Klavier und Cello) eingespielt.
Eine Kooperation von Arbeit und Leben und Förderverein Projekt Osthofen e.V.
Text und Regie: Kirsten Sander

Aufführung: 29. März 2006, 20 Uhr Ort: Gedenkstätte KZ Osthofen, Ziegelhüttenweg 38
Eintritt: 5 €, Karten gibt es an der Abendkasse

 


 

 

Europäischer Tag der Jüdischen Kultur in Rheinland-Pfalz

Sonntag, 3. September 2006

Rheinland-Pfalz weist eine lange und reiche jüdische Tradition und Geschichte auf. In einigen Kommunen entstanden durch Zuwanderung wieder aktive jüdische Gemeinden. Und doch erinnern in vielen rheinland-pfälzischen Orten nur ehemalige Synagogen und Friedhöfe, Ritualbäder und Schulen als steinerne Zeugnisse an das ehemals reiche jüdische Leben in unserem Land.
In diesem Jahr wird zum vierten Mal im Rahmen des in zahlreichen europäischen Ländern stattfindenden Europäischen Tages der Jüdischen Kultur auch in rheinland-pfälzischen Gemeinden jüdische Geschichte und Gegenwart einem breiten
Publikum vorgestellt. Interessierte können so in den lokalen Veranstaltungen einen ersten Einblick in eine für sie vielleicht bis dahin eher unbekannte Kultur gewinnen.
Nutzen Sie diese Gelegenheit am 3. September 2006. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist, soweit nicht anders angegeben, frei.

Dieter Burgard, MdL
Vorsitzender der LAG
 

 
 

Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Die alte Jüdischen Bibliothek in der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Seminar für Judaistik


Wer in Mainz nach Zeugnissen der reichen jüdischen Vergangenheit sucht, wird auf den Denkmal-Friedhof an der Mombacherstraße, auf die Trauerhalle an der Unteren Zahlbacherstraße und auf die Denk- und Mahnmale für die 1938 zerstörten Synagogen und den polnischen Betsaal in der Vorderen Synagogenstraße, an der Ecke Flachsmarkt-/Margarethen- und in der Hindenburgstraße verwiesen. Dass sich in Mainz daneben weitere, papierene Zeugen aus der Geschichte Magenzas finden, ist dagegen wenig bekannt. Seit ca. 1954 befinden sich an der Johannes Gutenberg-Universität die Reste wenigstens zweier Gemeindebibliotheken aus Mainz, nämlich die der orthodoxen und die der liberalen Gemeinden. Die Bücher sind laut eines Vertrages seit 1955 Leihgabe der jüdischen Gemeinde Mainz an die Johannes Gutenberg-Universität, wo sie im Fachbereich Evangelische Theologie in zwei separaten Räumen aufgestellt sind. Es handelt sich heute um eine Präsenzbibliothek, die ca. 5500 Bände umfasst, und Besuchern offen steht. Unter den Bänden befinden sich seltene Hebraica und Judaica aus unterschiedlichen Gebieten. Die ältesten Bände stammen aus dem 16. Jahrhundert.
Die Geschichte der Bibliothek ist bislang nicht dokumentiert. Erschwert wird die Rekonstruktion des Werdegangs der Bücher durch das kriegs- und verfolgungsbedingte Fehlen eines Gemeindearchivs. Auch die verstreuten Reste von Archivalien aus Mainz enthalten keine wirklich zuverlässigen Informationen, insbesondere bezüglich der nach wie vor ungeklärten Frage, wie und wo genau in Mainz die Bücher den Krieg überstanden haben. Lediglich Vorbesitzervermerken und Stempeln in den Büchern selbst lassen sich Informationen entnehmen, woher die Bücher stammten und welcher Gemeinde sie einmal gehörten.
Offensichtlich handelt es sich demnach um Bestandteile der Gemeindebibliotheken der liberalen Hauptgemeinde von Mainz, die an der Hindenburgstraße lag, und um Reste Bibliothek der Israelitischen Religionsgesellschaft, d.h. jener orthodoxen Gruppe, die sich 1852/53 als die "Gemeinschaft zur Aufrechterhaltung des strenggläubigen Judentums in Mainz" von der liberaleren Hauptgemeinde abgespalten hatte. Die Bücher scheinen allerdings bereits vor dem Krieg zusammengeführt und in einem Haus der Gemeinde, wohl in der Hindenburgstraße, möglicherweise in dem Haus, in dem sich auch das Museum für Jüdische Altertümer befand, untergebracht worden zu sein.
Zahlreiche Werke stammen offensichtlich aus Nachlässen ehemaliger Prediger und Rabbiner in Mainz, darunter zahlreiche Titel aus der Bibliothek von Marcus Lehmann (1831-1890) und Siegmund Salfeld (1843-1926). Auch Bücher anderer Mainzer Rabbiner, wie von Joseph Aub (1805-1880) und Sali Levi (1883-1941) lassen sich aufgrund von Widmungen und handschriftlichen Besitzervermerken identifizieren. Die zur Bibliothek gehörenden Handschriften sind bislang nahezu unbearbeitet, doch immerhin katalogisiert und beschrieben von E. Róth im Verzeichnis orientalischer Handschriften in Deutschland VI, 2, Wiesbaden 1965, Nummer 260-290. Das berühmte, von Salfeld veröffentlichte Memorbuch aus der Mainzer Gemeinde, welches sich vormals im Besitz der orthodoxen Gemeinde befand, wird heute allerdings in einer privaten Sammlung in London aufbewahrt. Sämtliche Handschriften der Bibliothek sind micro-verfilmt und können im Institute of Microfilmed Hebrew Manuscripts an der National and University Library in Jerusalem, Givat Ram, eingesehen werden (http://jnul.huji.ac.il/imhm/).
Zeitzeugenberichten zufolge soll die Bibliothek Verfolgung und Krieg in einem Mainzer Keller ("unter Kohlen") überstanden haben - vielleicht in der Stadtbibliothek von Mainz, doch liegen dazu keine wirklich zuverlässigen Belege vor. Dass die Bibliotheken gerettet wurden, ist an und für sich bemerkenswert genug, da nach 1938 durch das Reichssicherheitshauptamt und (ab 1940) auch durch den so genannten Einsatzstab des Reichsleiters Rosenberg systematisch Raubzüge in jüdischen Gemeinden unternommen worden waren und jedes Aufbäumen gegen solche "Beschlagnahmungen" "verbotener jüdischer Literatur" ernste Konsequenzen gehabt hätte.

Ob die Bücher also, wie von einigen in Mainz heute vermutet wird, in der am Rhein gelegenen, im Krieg fast zerstörten Stadtbibliothek mit ihren bedeutenden Beständen an Incunabeln und Handschriften versteckt worden sind, ist nicht belegbar. Der von den Nationalsozialisten abgesetzte Direktor der Stadtbibliothek von Mainz, Alois Ruppel, war zwar für seinen Widerstand bekannt, berichtet aber in seinen Memoiren und auch in seinen sehr minutiös geführten Aufzeichnungen nichts über jüdische Bücher. Bezüglich einer Unterbringung in der Stadtbibliothek von Mainz während des Krieges bleiben wir zunächst auf Vermutungen angewiesen. Zeitzeugen, die wirklich zuverlässige Auskunft geben könnten, haben sich bislang nicht gefunden.
Einige Indizien weisen auf die wechselvolle Geschichte der Bücher hin: Zahlreiche wertvolle Bände weisen Wasser-, aber auch Brandschäden auf. Einige alte Drucke bedürfen auch aufgrund von anderen Schäden dringend einer Restaurierung und konservatorischen Bearbeitung. Manche ältere Drucke, darunter solche, die in Mainz gefertigt wurden, sind stark verschmutzt und durch Schimmel befallen. Nach 1945 sind die Bestände zunächst wohl dank der Initiative von Eugen Ludwig Rapp, dem bekannten Erforscher der Mainzer Epitaphien, wieder ans Tageslicht gebracht und durch Vermittlung von Regierungsrat Michel Oppenheim (1885-1963) an die neu gegründete Johannes Gutenberg-Universität als Dauerleihgabe übergeben worden. Lange Zeit waren die Bücher dort nur Eingeweihten zugänglich.
Die Überführung der Bücher der jüdischen Gemeinde auf den vor 60 Jahren in der alten Flakkaserne von Mainz neu gegründeten Campus an der Saarstraße auch im Zusammenhang mit bislang unveröffentlichten Plänen zur Gründung einer Jüdisch theologischen Fakultät. Michel Oppenheim hat 1946 im Auftrag der französischen Militärregierung die Gründung einer solchen Fakultät, die "Hebräisch theologische Fakultät" hätte heißen sollen, geprüft. Diese nie gegründete Einrichtung, deren Planung in der bisherigen Aufarbeitung der Geschichte des Faches Judaistik in Deutschland keine Erwähnung findet, sollte folgende Lehrstühle umfassen:
1. Talmud; 2. Jüdische Religions-Philosophie; 3. Jüdische Geschichte; 4. Geographie Palästinas; 5. Verbindungswissenschaften, (womit wohl Literatur und/oder Pädagogik gemeint waren) und 6. ein Lektor für hebräische Sprache. Die Bibliothek wäre hierfür eine Ausgangsplattform gewesen.
Dass diese Fakultät schließlich nicht errichtet wurde, ist wohl auch dem Abraten von Rabbiner Leopold Neuhaus (1879-1954) aus Frankfurt am Main zuzuschreiben, der den Plänen mangels potentieller jüdischer Interessenten im Jahre 1946 ablehnend gegenüberstand. Neuhaus, Überlebender von des Lagers Theresienstadt, sah in Deutschland keine Zukunft für solch kühnen Pläne.
Ob die Bücher also auch infolge dieser nie umgesetzten Pläne bis heute fast vergessen sind, bedarf noch der weiteren Klärung. Als gesichert kann jedenfalls gelten, dass die Bücher dann ab dem 10. November 1954 zur Ausleihe in der 1946 gegründeten Universität bereitstanden. Ein Leihbuch hält fest, dass an diesem Tag der Alttestamentler Kurt Galling einige Bände des Babylonischen Talmud ausgeliehen hat.
Im Jahr 2005 konnte nun dank einer Anschubfinanzierung durch unterschiedliche Quellen mit einer systematischen Erschließung und Restaurierung der wertvollen Bibliothek begonnen werden.

Die Veranstalung wird in die Geschichte und Besonderheiten der Bibliothek einführen und anhand ausgewählter Schätze den kulturellen Wert erläutern.

Professor Dr. Andreas Lehnardt
Seminar für Judaistik
Saarstr. 21
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Forum 5
55099 Mainz

Telefon: +49 [0]6131/39-20312
Fax: +49 [0]6131/39-26700
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. <mailto: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. >
 

Arbeitskreis „Judentum im Wasgau“

Termin: Samstag, 27. Januar 2007

Thema: STOLPERSTEINE ERZÄHLEN - Einen Gang durch das jüdische Dahn
Treffpunkt: 10.00 Uhr an der Kath. Kirche Dahn (Ortsmitte), Parkplätze sind ausreichend vorhanden
Ein Vortrag mit anschließendem Gang durch Dahn:
Nach einer kurzen Einführung in das Thema, bei schlechtem Wetter in der kath. Kirche, geht es zu Brennpunkten der Reichspogromnacht in Dahn, wo jeweils kurze Texte der Zeitzeugen verlesen werden. Entlang der STOLPERSTEINE - die auf Opfer des Nationalsozialismus und Schicksale jüdischer Familien verweisen - geht es abschließend zur Synagoge, wo die gut erhaltene Schablonenausmalung (florale Muster) zu sehen sind und kultische Geräte gezeigt werden.
Veranstalter:
Arbeitskreis „Judentum im Wasgau“
Elisabeth & Otmar Weber, Schillerstr. 10 b, 66994 Dahn,
Tel 06391 - 2331, Fax 06391 - 99 32 87,
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
 

 

Arbeitsgemeinschaft Frieden e.V. Trier

Thema: "Stolperstein-Rundgang" - Gedenksteine für Trierer Opfer des Nationalsozialismus
Art (Vortrag, Diskussion etc): Stadtrundgang
Zeit: am 27.1.06 um 15:00 Uhr
Ort: Treffpunkt ist die Gedenktafel Sichelstrasse 36 (KHG) Trier

Veranstalter: Arbeitsgemeinschaft Frieden e.V. Trier, Pfützenstr.1, 54290 Trier
Tel 0651/9941017 Fax 9941018
Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Homepage: www.AGF-Trier.de

"Stolperstein-Rundgang" zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus



am 27.1.06 veranstaltet die AG Frieden erstmals einen Stadtrundgang zu den dezentralen Gedenksteinen für die Opfer des Nationalsozialismus - den Stolpersteinen - in Trier. So wurden Jüdische Mitbürger, Geistliche, Arbeiter, Gewerkschafter und politisch Verfolgte Opfer der Nazis in Trier. Der Rundgang führt durch die Trierer Innenstadt zu den letzten Wohnstätten Trierer NS-Opfer, für die seit einigen Monaten Stolpersteine im Boden erinnern. Bisher wurden rund 40 Stolpersteine verlegt, der Rundgang führt zu einer Auswahl und stellt das Projekt vor (www.stolpersteine.com).

Treffpunkt: Sa. 27.1. um 15:00 Uhr Gedenktafel Sichelstrasse 36 (KHG)
Veranstalter: Ak Trier in der NS-Zeit der AG Frieden

Zudem kann der Stadtrundgangs "Trier in der NS-Zeit" zu den Stätten des NS-Terrors und des Widerstandes auf Anfrage gebucht werden, er wird am 8.5. und 9.11.jedes Jahres kostenlos durchgeführt, siehe www.stattfuehrer.de
 
 

 

„Schalom“ - Begegnung mit dem Judentum e. V

Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2007

AUSSTELLUNG
Die Überlebenden sind die Ausnahme. Der Völkermord an den Sinti und Roma

Ausstellungseröffnung:
Samstag, 27. Januar 2007, 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer:
Montag, 29. Januar bis Freitag, 9. Februar 2007
montags – donnerstags von 8 Uhr bis 16 Uhr, freitags von 8 Uhr bis 12 Uhr
Ort:
Stadtverwaltung Idar-Oberstein
Foyer der Göttenbach-Aula
Georg-Maus-Straße 1
55743 Idar-Oberstein

Die Ausstellung wird von Herrn Beigeordneten Bruno Zimmer, Herrn Robert Strauß, Vorsitzender von „Schalom“- Begegnung mit dem Judentum e. V. und Romeo Franz, stellvertretender Vorsitzender des Verbandes Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Rheinland-Pfalz eröffnet. Wegen des schlimmen Schicksals gerade der Kinder der Sinti und Roma werden als integraler Bestandteil der Eröffnungsveranstaltung die „Kindertotenlieder“ von Gustav Mahler vorgetragen. Ausführende sind Richard Logiewa (Jugend musiziert 1. Preis Gesang auf Bundesebene) und Klaus Gerhold (Klavier), beide Idar-Oberstein.
Die deutschen Sinti und Roma sind eine alteingesessene nationale Minderheit. Als Nachbarn und Arbeitskollegen waren sie in das gesellschaftliche Leben und in die lokalen Zusammenhänge integriert. Mit der Machübernahme der Nationalsozialisten wurde diese Normalität zerstört. Die im Rahmen des Modellprojekts „Sinti bearbeiten ihre Geschichte“ entwickelte Ausstellung dokumentiert den Völkermord an der Minderheit der Sinti und Roma während des Nationalsozialismus. Ausgehend von dem in der Pfalz festzumachenden historischen Geschehen stehen die Berichte der Überlebenden im Mittelpunkt. Über 500.000 Sinti und Roma wurden im nationalsozialistisch besetzten Europa ermordet.

Öffentliche Führungen durch die Ausstellung:
Für Schulklassen und Gruppen können Führungen auf Anfrage durchgeführt werden. Bitte wenden Sie sich an das Stadtjugendamt Idar-Oberstein, Herrn Hochreuther, Tel. 06781-64 531, Email  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.  

Veranstaltende:
Stadt Idar-Oberstein
„Schalom“ - Begegnung mit dem Judentum e. V.
Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Rheinland-Pfalz
 

 

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA)


führt am Samstag, den 27. Januar eine Diskussionsveranstaltung unter dem Titel "NPD-Verbot Jetzt!" durch.
In Erinnerung an die Verbrechen des Naziregimes und dessen Opfer wollen wir nach einem einleitenden Referat über neonazistische Strukturen auch in unserer Region darüber diskutieren, wie man diesen Strukturen erfolgreich etwas entgegensetzen kann. Eine Möglichkeit läge unserer Meinung in einem Verbot der NPD, die sich ganz offen in die Tradition des Nationalsozialismus stellt und durch den Status als legale Partei Parolen wie "Nie wieder Krieg nach unserm Sieg" auf die Straße tragen und öffentlich Kriegsverbrecher ehren kann.
Durch ein Verbot würden der NPD sowohl rechtliche, als auch finanzielle Grundlagen für ihr menschenverachtendes, rassistisches und antisemitisches Auftreten entzogen.
Diese und andere Thesen möchten wir in einer Diskussion mit interessierten Menschen besprechen.

Die Veranstaltung beginnt am 27. Januar 2007 um 17:00 und findet im DGB Haus in der Kaiserstraße (26-30) statt.

Wenn Sie noch Fragen haben, richten Sie sie bitte an diese e-mail Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
 

 
 

Förderverein für Jüdisches Gedenken Frankenthal


Ausstellung "Gurs 1170 km"
vom 22. Januar bis zum 5. Februar 2007 , Foyer des Rathauses Frankenthal

Eröffnung 22. Januar 2007, 19 Uhr
Grußwort Stadt Frankenthal
Vortrag:
Dr. Dieter Schiffmann , Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz

Im Mai 2005 besuchten junge Menschen aus Mannheim das Deportationslager Gurs in Südwest-Frankreich. In der Ausstellung "Gurs 1170 Km" geben sie ihre Erfahrungen mit den Überresten des Lagers und mit Zeitzeugen wider.

Informationsveranstaltung
Ein Zeitzeuge berichtet über Gurs

Donnerstag, den 25. Januar 2007, 19.30 Uhr
Rathaus Frankenthal - mit Paul Niedermann

Paul Niedermann wurde in das Lager Gurs deportiert. Er wurde gerettet.
Er lebt heute in Paris. Gemeinsam mit zwei Mannheimer Jugendliche aus der
Projektgruppe "Gurs 1170 km" spricht er über das Deportationslager.


Informationsveranstaltung (geplant)
Freitag, den 26. Januar 2007, 10 Uhr
Paul Niedermann diskutiert mit Frankenthaler Schülerinnen und Schülern

Konzert mit dem Klezmer Quartett Heidelberg
Freitag, 26. Januar 2007, 19.30 Uhr
Zwölf-Apostel-Kirche Frankenthal (Anlässlich des weltweiten Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus)


Hineingestolpert und Hereingefallen - Dienstag, 30. Januar 2007, 20 Uhr
Theater Alte Werkstatt (TAW)
Literatur gegen Gewalt - Lesung mit Albert H. Keil
Mundarttexte aus Anlass des Jahrestages der Machtergreifung.
Eintritt frei


Konzert mit dem Klezmer Quartett Heidelberg
Förderverein und Dekanat erinnern an Gedenktag

Anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus findet am Freitag, 26. Januar 2007, 19.30 Uhr, in der Zwölf Apostel Kirche in Frankenthal (Ecke Carl Theodor Straße und Kanalstraße), ein Konzert mit dem Klezmer Quartett Heidelberg statt.

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz von sowjetischen Truppen befreit. Im Oktober 2005 wurde der 27. Januar von den Vereinten Nationen (UN) als weltweiter Gedenktag anerkannt.

Es ist die Liebe zur traditionellen osteuropäischen Musik mit ihrem Wechselspiel aus schwermütiger Melancholie und überschäumender Lebensfreude, die die vier Musiker des Klezmer Quartett Heidelberg - Holger Teichert (Klarinette), Martin Leckebusch (Geige), Jörg Teichert (Gitarre) und Roland Döringer (Kontrabass) verbindet. So umfasst ihr Repertoire vor allem jiddische Klezmer-Musik, es integriert aber auch Zigeunerweisen und Melodien aus dem Balkan. Doch nicht historische Aufführungspraxis, sondern originelle Arrangements in ausdrucksvollen Interpretationen bestimmen die Musik des Ensembles. Die leidenschaftliche Spielweise der vier Musiker verleiht dem Klezmer Quartett seinen unverwechselbaren Charakter, der weit über das sensible Nachempfinden einer anderen Musikkultur hinausgeht. Die temperamentvolle Darbietung und die mitreißende Spielfreude der Musiker schaffen eine Atmosphäre, die das Publikum immer wieder begeistert und ihre Konzerte zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lässt.

Das Konzert wird gemeinsam vom Förderverein für Jüdisches Gedenken Frankenthal und dem Protestantischen Dekanat Frankenthal organisiert. Es wird finanziell unterstützt von der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen zur NS-Zeit in Rheinland-Pfalz.

Karten an der Abendkasse:
Eintritt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro
Kein Vorverkauf

Information:
Förderverein für Jüdisches Gedenken
Neugasse 36
67227 Frankenthal
Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Homepage: www. Juden-in-Frankenthal.de
 

 
 

Gedenkveranstaltung der Rheinhessen-Fachklinik Alzey für die Opfer der nationalsozialistischen "Euthanaise"

Gedenkgottesdienst in der Klinikkapelle und Kranzniederlegung am Mahnmal
Datum und Uhrzeit entnehmen Sie bitte der Tagespresse.
Veranstalter: Rheinhessen- Fachklinik Alzey
Kontakt: Dr. Wolfgang Gather,
Rheinhessen-Fachklinik Alzey,
Dautenheimer Landstraße
55232 Alzey;
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

Unschädlich gemacht, totgeschwiegen.
Die nationalsozialitische Rassenpolitik an Geisteskranken am Beispiel der
früheren Landes- Heil-und Pflegeanstalt Alzey 1933 bis 1942.
Workshop für Schulklassen aus Alzey und Umgebung. Termin und Ort nach Vereinbarung. Besuch des Mahnmals und
des Archivs der Rheinhessen-Fachklinik Alzey.
Veranstalter:
Arbeitskreis NS-Psychiatrie in Alzey in Zusammenarbeit mit der Rheinhessen Fachklinik und dem Museum
der Stadt Alzey.
Kontakt: Renate Rosenau,
Ebertstraße 26 C,
55232 Alzey.
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

Das 2005 errichtete Mahnmal für über 400 Patienten, die zwischen 1941 bis 1944 Opfer der nationalsozialistischen "Euthanasie" wurden, auf dem Gelände der Rheinhessen-Fachklinik Alzey.



Verein für Sozialgeschichte Mainz e.V.

Im Rahmen des Programms zum Gedenktag 27. Januar 2007 machen wir folgende Veranstaltung:
Stadtrundgang "Auf den Spuren des Nationalsozialismus durch Mainz".
Termin: Sonntag, 28. Januar 2007, 14-16 Uhr,
Treffpunkt: Mainz, Schillerplatz (am Fastnachtsbrunnen),
Teilnahme: kostenlos. Anmeldung nicht erforderlich.

Der Rundgang führt zu einer Reihe von Stätten in der Innenstadt, die mit der Zeit des Nationalsozialismus in Mainz in Zusammenhang stehen und von den damaligen Geschehnissen und Verbrechen Zeugnis ablegen. Die Themen reichen von der "Machtergreifung" und Gleichschaltung im Jahr 1933, verbunden mit einer ersten Verhaftungswelle, mit der Entmachtung des demokratisch gewählten Stadtrats, mit der Zerschlagung der Gewerkschaften, der Arbeiterparteien, ihrer Presse und aller Organisationen der politischen Gegner der Nationalsozialisten, über die schrittweise Entrechtung, Diskriminierung und wirtschaftliche Ausschaltung der Mainzer Juden, die Zerstörung der Synagogen in der Nacht vom 9./10. November 1938 bis hin zur Deportation und Ermordung der Mainzer Sinti und Juden.
Gemeinsame Veranstaltung von:
Verein für Sozialgeschichte Mainz e.V. und
Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V.
Auf dem Foto ist die zerstörte Hauptsynagoge von 1912 in der Hindenburgstraße zu sehen (die große Kuppel liegt nach der Sprengung auf dem Boden);

Kontakt:
Dr. Hedwig Brüchert
Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V.
Joh. Friedrich v. Pfeiffer-Weg 3
D-55099 Mainz
 

 

ESG- Trier - „Die Kunst Deutsche/r zu sein“


Evangelische Studenten- und Studentinnengemeinde (ESG) und Katholische Hochschulgemeinde (KHG), beide Mitglieder des Fördervereines KZ Hinzert, befassen sich in Zusammenarbeit mit der Stadt Trier zum Gedenktag mit der „Kunst Deutsche/r zu sein“.
Das Fahnenmeer bei der WM hat Fragen aufgeworfen:
Welche Basis hat dieses „neue Nationalgefühl“? Ist es überhaupt ein Nationalgefühl?
Welchen Einfluss hatte und hat das „Dritte Reich“ auf den Nationalstolz?
Wie war die Entwicklung vor , wie ist sie nach dem Holocaust?
Oder grundsätzlich: Was ist Deutsch?
Diesen Fragen wollen sich ESG und KHG 2007 widmen und sie bewusst in den Zusammenhang mit dem nationalen Gedenktag stellen.
„Die Kunst Deutsche/r zu sein“ Fotoausstellung von Studierenden des Fachbereichs Fotodesign an der Fachhochschule Dortmund
Ausstellungsdauer: 11. Januar bis 07. Februar
Ort: Dominformation, Fetzencafé der KHG, ESG
Eröffnung: Mittwoch, 10. Januar, 19.15 Uhr
durch Prof. Caroline Dlugos in der Dominformation
Deutschland zeigt Flagge. Seit wann gibt es eigentlich „Deutsche“?
- eine historische Betrachtung -
Vortrag von Prof. Dr. Lutz Raphael

„Republik auf festen Füßen?“ Entwicklungslinien der politischen Kultur der Bundesrepublik Deutschland
- eine politische Betrachtung -
Vortrag von M.A. Markus Linden

Heimat, Vaterland, Nation (« deutsch ? »)...
- eine soziologische Betrachtung -
Vortrag von Prof. Dr. Roland Eckert

Philosophie in Deutschland von 1933-1945: Der Weg in die Katastrophe –
Deutsche Philosophen im Exil 
Vortrag von Prof. Dr. Josef M. Werle

Philosophie in Deutschland nach 1945: Aspekte der Neuorientierung
Vortrag von Prof. Dr. Josef M. Werle

Hannah Arendts „Besuch in Deutschland“
Eine Lesung, Fetzencafé

Ökumenischer Hochschulgottesdienst zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus Jesuitenkirche

Deutsch sein im Verhältnis zu Israel
Vortrag von Dr. Tobias Kriener

Veranstaltungstermine und Veranstaltungsorte sowie weitere Informationen unter
www.esg-trier.de




Einladung zur Führung und Erinnerung in der Gedenkstätte SS-Sonderlager / KZ Hinzert aus Anlass des nationalen Gedenkens für die Opfer der NS-Diktatur am Sonntag, 28.Januar 2007, ab 14 Uhr.

Es laden ein
Förderverein Dokumentations- und Begegnungsstätte ehem.KZ Hinzert e.V.
und
Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz
Kostenloser Bustransfer ab ZOB Wittlich 12.30h,Trier HbF 13.15h und
Uni Trier ( Parkplatz Ost )13.30h. Rückfahrt nach der Lesung.
Anmeldungen zur Busmitfahrt: Dieter Burgard, MdL ( 06571 41 71 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. )

Die Frau an seiner Seite –
Eine szenische Lesung zur Rolle der (Ehe-) Frauen in der SS-Sippengemeinschaft

Im Zugabteil vertraut sich eine Frau einem Wildfremden an: „Mein Mann spricht nachts im Schlaf... Der Vater meiner Kinder ist ein Mörder - wie kann ich ihn umarmen?“ Während sich die Ehefrauen um Haushalt und Nachwuchs kümmern, organisieren die SS-Männer die Judenvernichtung, arbeiten als KZ-Kommandanten oder als Ärzte, die sich mit der Auslese „unwerten Lebens“ befassen.
Und die Frauen?
Als Sonnenschein am heimischen Herd instrumentalisiert, übernahmen sie ihre Rolle mehr oder weniger freiwillig. Viele lebten während der NS-Zeit am Einsatzort ihrer Männer. Sie waren durch die täglichen Gespräche und halbprivaten Begegnungen in ihren Häusern über vieles informiert, was die nationalsozialistische Vernichtungspolitik bereits veranlasst hatte, bzw. als nächstes plante. In ihren Aufzeichnungen beschreiben sie ihren Alltag mit Repräsentationspflichten, Kindererziehung, Haushaltsorganisation; und sie unterstützten ihre Männer bei deren weiterer Karriereplanung.
Wer waren diese Frauen? Auf den Spuren der eigenen Großmütter?
Die drei Berliner Schauspielerinnen Inga Dietrich, Joanne Gläsel und Sabine Werner beleuchten in ihrer szenischen Lesung ein noch wenig erforschtes Kapitel der NS-Geschichte: Frauen als Täterinnen. Juristisch ohne Schuld. Worin genau bestand ihre Täterschaft? Die Lesung nähert sich dieser Grauzone auf sensible Weise - mit exemplarischen Texten und minimalistisch inszenierten Arrangements. Die Lebenswege der einzelnen Frauen, ihre Sicht der Dinge im Nationalsozialismus und nach Kriegsende, sowie die Beschreibung der inneren Struktur der SS bilden die grundlegenden Elemente der Lesung. Mit Spannung verfolgen die Zuhörer den Weg dieser scheinbar harmlosen Frauen, um am Ende mit ihnen in einer schönen Villa mit Blick aufs Krematorium zu landen. Erschreckend einfach und alltäglich erscheinen die Motive der Frauen, der Vernichtung so vieler Menschen zuzusehen: Liebe, Aufstiegsmöglichkeiten, ein schönes Haus, etwas mehr Geld - nichts, was nicht auch heute Menschen verführt.
Gedenkstätte KZ Hinzert am 28.01.2007 um 17 Uhr
in Kooperation Landeszentrale für Politische Bildung Rheinland-Pfalz und Förderverein ehem. KZ Hinzert
 

 

Förderverein Mahnmal Koblenz Der Tod ist ein Meister aus Deutschland.“ (Paul Celan)

Ermordete NS-Opfer aus Koblenz
Zeit:
Samstag, 27. Januar 2007
Ort:

16.30 Uhr, Statio am Mahnmal am Reichensperger Platz, Koblenz,
17.00 Uhr, Gedenken mit christlich-jüdischem Gebet in der Liebfrauenkirche, Koblenz
Im Mittelpunkt der Gedenkveranstaltungen stehen Einzelpersonen und Familien, die wegen ihres Andersseins von den Nazis ermordet wurden.
Gedacht wird vor allem jüdischer Bürger aus Koblenz, aber auch Kommunisten, eines Opfers der NS-„Euthanasie“ und einer Zwangsarbeiterin.
Die Veranstaltungen beginnen mit der 1. Stolperstein-Aktion in Koblenz. Der Kölner Künstler Gunter Demnig verlegt ab 9.00 Uhr in Anwesenheit von Angehörigen der Ermordeten 19 Stolpersteine an zehn Verlegeorten. Abschluss der Aktion ist gegen 16.00 Uhr am Kastorhof 4.

Am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus ehrt anschließend Oberbürgermeister Dr. Eberhard Schulte-Wissermann die Opfer für die zuvor Stolpersteine gesetzt worden sind.
Die Gedenkfeier wird gestaltet von Schülern mit Szenen aus dem Musiktheater „Von gelben Sternen und schwarzen Augen“ und Vertretern der christlichen Kirchen und der jüdischen Gemeinde.

Veranstaltende: Förderverein Mahnmal Koblenz,
Christlich-jüdische Gesellschaft für Brüderlichkeit, Freundschaftskreis Koblenz-Petah Tikva,
Ausländerbeirat und Kulturamt der Stadt Koblenz
 

 

 

WARMAISA e. V. - Gesellschaft zur Förderung und Pflege jüdischer Kultur in Worms

...ein tüchtiger, treuer Berather und Förderer der Bürgerwohlfahrt!

Führung zu deutschsprachigen Grabinschriften des 19. Jahrhunderts

Zeit:
Sonntag, 28. Januar 2007, 11 Uhr
Ort:
Alter Judenfriedhof Worms
Willy-Brandt-Ring 21

Nach der Stadtzerstörung von 1689 und der Rückkehr der Juden 1699, durfte die jüdische Gemeinde auf dem westlich an den Judenfriedhof angrenzenden und nicht mehr benötigten Teil des äußeren  Stadtwalls eine Friedhofserweiterung anlegen. Seit diesem Zeitpunkt wurde, mit wenigen Ausnahmen, nur noch dort bestattet. Für die Zeit von 1700-1911 (Schließung des Friedhofs) sind rund 1240 Bestattungen sowie 1200 Grabsteine nachweisbar. Ab 1800 lassen sich in zunehmendem Maße deutschsprachige Grabsteininschriften nachweisen. Sie geben Auskunft über Personen,  Familien, wirtschaftliche Tätigkeit, gemeindliche und kommunalpolitische Ämter sowie private Schicksale.

An ausgewählten Beispielen wird Dr. Fritz Reuter, Worms, das „Hineinwachsen in die Bürgerschaft“ ebenso aufzeigen wie die Benutzung der hebräischen und der deutschen Sprache. Hingewiesen wird auch auf den Wandel der Grabsteinformen und die Reduktion der Inschriften.

Veranstalter: WARMAISA e. V. - Gesellschaft zur Förderung und Pflege jüdischer Kultur in Worms.
Kontaktadressen: Roland Graser, Worms, Tel.: (06241) 27508; Dr. Fritz Reuter, Worms, Tel.: (06241) 591685.
 

 

 
 

Einladung zur Mitgliederversammlung der Landesarbeitsgemeinschaft

Liebe Mitglieder der LAG, im Namen des Sprecherrates lade ich Sie herzlich ein zur nächsten Mitgliederversammlung der LAG.
Sie findet am Nachmittag der LpB-Infotagung statt:
Samstag, 2.Juni 2007  ab 14.30h in der LpB-Außenstelle Nord, Koblenz - Kurt-Esser-Haus
Markenbildchenweg 38
56068 Koblenz (Bahnhofsvorplatz).

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:
1. Begrüßung
2. Aktuelles, Bericht aus der Arbeit des Sprecherrates und Aussprache u.a. Fonds ( Erläuterungen zum Antrag ), Europäischer Tag der jüdischen Kultur am 2.September 2007, Info-Ordner
3. Berichte der LAG-Mitglieder
4. Wahl des Sprecherrates für die nächsten 2 Jahre
5. Verschiedenes
 

Europäischer Tag der jüdischen Kultur am 2. September 2007 in Rheinland-Pfalz


Rheinland-Pfalz weist eine lange und reiche jüdische Tradition und Geschichte auf. In vielen rheinland-pfälzischen Gemeinden erinnern Synagogen und Friedhöfe, Ritualbäder und Schulen als steinerne Zeugnisse an dieses vielfältige Erbe. In diesem Jahr wird zum fünften Mal im Rahmen der in vielen europäischen Ländern stattfindenden Veranstaltungsreihe auch in rheinland-pfälzischen Gemeinden jüdische Geschichte und Gegenwart einem breiten Publikum vorgestellt. Interessierte können so einen ersten und lebendigen Einblick in eine für sie bis dahin unbekannte Kultur gewinnen. Nutzen sie diese Chance am 2. September 2007!

Dr. Dieter Schiffmann  
Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz

Dieter Burgard, MdL
Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen zur NS-Zeit in Rheinland-Pfalz

Bernhard Kukatzki
Programmkoordinator Rheinland-Pfalz

 

Alzey


Auf den Spuren der Alzeyerin Marianne Strauß – geboren 3. Januar 1927 in Alzey, 1942 deportiert und verschollen. Gang zu Stätten ihres kurzen Lebens in Alzey bis zu dem ihr von Schülern der Sonderschule gestalteten Denkmals in der Selzgasse
Beginn: 11.00 Uhr, Dauer 1 Stunde
Ort: Museum der Stadt Alzey, Antoniterstraße 41
Führung; Referenten: Dr. Rainer Karneth, Renate Rosenau
Weitere Informationen:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. und Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , (0 67 31) 49 88 96

 

Bad Sobernheim


Zur Geschichte der Synagoge
Dauer: 11.15 Uhr bis 18.00 Uhr
Ort: Ehemalige Synagoge, Gymnasialstraße 9
Vortrag, Führung; Referenten: Vorstandsmitglieder des Fördervereins

Eintritt frei, Spende erbeten!

Der jüdische Friedhof
Beginn: 14.00 Uhr, Dauer 1 Stunde
Ort: Friedhof auf dem Domberg
Führung; Referent: Nikolaus Blättermann, Jüdische Gemeinde für die Kreise Bad Kreuznach und Birkenfeld
Weitere Informationen:
(0 67 51) 37 95, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. ,  www.foerdervereinsynagogesobernheim.de 

 

Bendorf-Sayn


Zur Geschichte der Juden in Bendorf-Sayn
Beginn: 14.00 Uhr, Dauer 1 ½ bis 2 Stunden
Ort: ehemalige Jacoby´sche Anstalt, Koblenz-Olper-Straße 39

Stadtführung; Referent: Dietrich Schabow
Weitere Informationen:
(0 26 22) 41 61, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 

Bendorf-Sayn


Zur Geschichte der Juden in Bendorf-Sayn
Beginn: 14.00 Uhr, Dauer 1 ½ bis 2 Stunden
Ort: ehemalige Jacoby´sche Anstalt, Koblenz-Olper-Straße 39

Stadtführung; Referent: Dietrich Schabow
Weitere Informationen:
(0 26 22) 41 61, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

Frankenthal


Die beiden jüdischen Friedhöfe im Hauptfriedhof
Beginn: 15.00 Uhr, Dauer 2 Stunden
Ort: vor der Trauerhalle Hauptfriedhof (Eingang Wormser Straße)
Führung; Referent: Werner Schäfer

Jüdisches Leben in Frankenthal
Beginn: 17.00 Uhr
Ort: Gedenkplatz für die ehemalige Synagoge, Ecke Glockengasse/Synagogengasse
Stadtführung; Referent Herbert Baum

Bei Dauerregen fällt die Führung aus
Weitere Informationen:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , www.juden-in-frankenthal.de , (0 62 33) 6 96 62 und (06 21) 5 04 22 37

 

Ingelheim


Das jüdische Ingelheim
Beginn: 16.00 Uhr, Dauer: 2 Stunden
Ort: Fridtjof-Nansen-Haus, Wilhelm-Leuschner-Str. 61
Stadtführung; Referenten: Klaus Dürsch M.A., Hans-Georg Meyer

Weitere Informationen:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , www.dif-ingelheim.de , (0 61 32) 4 05 69

 

Konz


Bildtafeln zu den ehemaligen Synagogen im Raum Konz
Eröffnung 30. August, 17.00 Uhr
Ort: Stadtbibliothek, Konstantinstraße
Referent, Künstler: Robert Reichard

Weitere Informationen:
(0 65 01) 1 57 74,  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 

Linz am Rhein


Das jüdische Linz
Beginn: 14.00 Uhr, Dauer 1 ½ Stunden
Ort: Burgplatz
Führung; Referent: Fritz Ockenfels

Konzert mit Shuli Grohmann (Israel), dem Chor „Bereschit“ (GUS-Staaten) und der Tanzgruppe „Hora Gescher“ (Koblenz)
Beginn: 15.30 Uhr, Dauer 2 Stunden
Ort: Katharinenhof

Weitere Informationen:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , (0 26 44) 30 70

 

Ludwigshafen am Rhein


Juden in Ludwigshafen – Sabbatweg
Beginn: 15.00 Uhr, Dauer 1 ½ Stunden
Ort: Lutherturm, Maxstraße 33
Historischer Stadtrundgang; Referent: Dr. Friedhelm Borggrefe

Weitere Informationen:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , (06 21) 67 20 55

 

Mainz


Die alte jüdische Bibliothek in Mainz
Beginn: 16.00 Uhr, Dauer 2 Stunden
Ort: Johannes-Gutenberg-Universität, Forum 5
Vortrag, Führung; Referent: Prof. Dr. Andreas Lehnardt

Weitere Informationen: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , www.ev.theologie.uni-mainz.de/419.php

Der alte jüdische Friedhof in der Mombacher Straße
Dieser Friedhof spiegelt die lange und wechselvolle Geschichte der Juden in Mainz wider. Wir stellen Ihnen Grabsteinsymbolik und -formen vor, erzählen von Begräbnis- und Trauerritualen sowie von Persönlichkeiten, die hier bestattet wurden.
Männer bitte Kopfbedeckung mitbringen!
Beginn: 11.00 Uhr
Ort: Mombacher Straße, Friedhofseingang, an den Stelen
Führung

Weitere Informationen: Frau Stella Schindler-Siegreich, Tel. (0 61 31) 61 39 90

Synagogale Musik und Jiddische Kunstlieder
Beginn: 18.00 Uhr, Dauer 1 ½ Stunden
Ort: Westdeutsche Immobilienbank, Große Bleiche 46
Konzert; Künstler: Kantor Marcel Lang (Basel) und der Pianist Lukas Langlotz

Das Konzert wird vom Zentralrat der Juden in Deutschland unterstützt.

Weitere Informationen:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. ,  www.jgmainz.de , (0 61 31) 61 39 90

 

Meisenheim am Glan


Synagoge und Friedhof
Dauer: 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Ort: ehemalige Synagoge, Saarstraße 3
Ausstellung; Exkursion

Weitere Informationen:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , (0 67 53) 12 45 11 und (01 71) 3 01 53 77

 

Oberwesel


Dr. Alfred Gottschalk – ein amerikanischer Rabbiner aus Oberwesel
Dauer: 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Ort: Ehemalige Synagoge, Am Schaarplatz 3
Ausstellung (nach dem 2. September bis zum 11.11.2007 nur nach Vereinbarung)
Eintritt frei, Spende erbeten!

Weitere Informationen:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , (01 70) 1 80 36 85

 

Speyer am Rhein


Das jüdische Speyer
Beginn: 10.30 Uhr, Dauer 1 ½ Stunden
Ort: Vor dem Dom
Stadtführung; Referent: Johannes Bruno

Die jüdischen Friedhöfe
Beginn: 15.00 Uhr, Dauer 1 Stunde
Ort: Stadtfriedhof, Wormser Landstraße
Führung; Referent: Johannes Bruno

Weitere Informationen: (0 62 32) 3 28 43

Mittelalterlicher Judenhof
Beginn: 11.00 Uhr und 15.00 Uhr
Ort: Judenhof, Kleine Pfaffengasse
Führungen; Referent: Herr Steinmetz
Der Eintritt ist am Europäischen Tag der Jüdischen Kultur kostenlos!

Weitere Informationen:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , (0 62 32) 29 19 71 und 2 40 65

Konzert mit der Gruppe „Naschuwa“
Beginn: 18.00 Uhr
Ort: Judenhof, Kleine Pfaffengasse

 

Steinbach am Glan


Zur Geschichte der Juden von Steinbach und Umgebung
Beginn: 15.00 Uhr, Dauer 2 ½ Stunden
Ort: Jüdisches Museum
Ausstellung; Ortsbürgermeister Fehrentz

Weitere Informationen:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , www.j-museum.vg-glm.de , (0 63 83) 56 00

 

Weisenheim am Berg


Judentum, Christentum und Islam: Gemeinsamkeiten aus jüdischer Sicht
Beginn: 18.00 Uhr, Dauer 1 Stunde
Ort: ehemalige Synagoge, Hauptstraße 28a
Vortrag mit anschließender Diskussion; Referent: Dr. Frederek Musall
Eintritt frei, Spenden erbeten!

Weitere Informationen:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , (0 63 53) 91 46 28

 

Winnweiler


Auf jüdischen Spuren: Ehemalige Synagogen und Beträume im Bereich des einstigen Kanton Winnweiler
Beginn: 10.00 Uhr, Dauer 2-3 Stunden
Ort: Schlossplatz Winnweiler (mit Pkw)
Exkursion; Referent: Werner Rasche

Jüdisches Leben auf dem Lande. Dargestellt am Beispiel des Dorf- und Kleinstadtjudentums der Nordpfalz
Dauer: 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr, Themenführungen um 14.30 Uhr und 16.15 Uhr
Ort: Jüdisches Museum der Nordpfalz, Schloßstrasse 37
Ausstellung, Museumsführung; Referent: Werner Rasche

Weitere Informationen:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , (0 63 02) 12 56

 

Wittlich


Die imposante, ehemalige Synagoge Wittlich mit der angeschlossenen Ausstellung „
Jüdisches Leben in Wittlich “ ist am 2.September ab 14 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.
Eine Führung bietet das Kulturamt der Stadt um 15 Uhr an.
Informationen zum jüdischen Gotteshaus, dem Zeugnis der Kultur der ehemaligen jüdischen Gemeinde Wittlichs, stehen im Mittelpunkt der Ausführungen von Frau Wallrath.
Ort: Kultur- und Tagungsstätte Synagoge Wittlich, Himmeroder Straße 44

Weitere Informationen:
Kulturamt der Stadt Wittlich, Neustr.1 in 54516 Wittlich
Dr.Calleen, Tel. 06571 146610; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
http://www.wittlich.de/kultur/synagoge

 

Worms


Achtung: In Worms findet die Veranstaltung am Vorabend, dem 1. September statt!

Kammermusik jüdischer Komponisten –
Friedrich Gernsheim, Fanny Mendelssohn, Ernest Bloch
Beginn: 19.00 Uhr, Dauer 2 StundeOrt: Schloß WO-Herrnsheim, Blauer Saal
Konzert; Künstler: Arensky-Trio Saarbrücken
Eintritt: 12 €, ermäßigt 8 €

Weitere Informationen:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , www.warmaisa.de , (0 62 41) 2 75 08

 

Zell (Mosel)


Die Synagoge im Schloß
Öffnungszeiten: 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Ort: Jakobstraße 13
Vortrag, Führung, Ausstellung; Referent: Franz Piacenza

Weitere Informationen:
(0 65 42) 2 13 04, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.


Sollten Sie noch Fragen zum rheinland-pfälzischen Programm haben, wenden Sie sich bitte an den Rheinland-Pfalz-Koordinator
Bernhard Kukatzki M.A.,
Ebertstraße 20,
67105 Schifferstadt,
Tel. 06235/33 32.



Teilnehmende Einrichtungen und Organisationen:
AG Psychiatrie im Nationalsozialismus in Alzey in Zusammenarbeit mit der Rheinhessen-Fachklinik, Museum der Stadt Alzey, AG Jüdische Heil- und Pflegeanstalt (Jacoby´sche Anstalt) Bendorf-Sayn, AG Judentum im Wasgau, Förderverein für Jüdisches Gedenken Frankenthal, Deutsch-Israelischer Freundeskreis Ingelheim, Förderverein Synagoge Könen, Deutsch-Israelischer Freundeskreis Linz, Gesprächskreis Juden und Christen in Ludwigshafen und dem Rhein-Pfalz-Kreis, Seminar für Judaistik an der Universität Mainz, Jüdische Gemeinde Mainz KdöR, Träger- und Förderverein Synagoge Meisenheim, Rabbi Hillel e.V./Victorat Oberwesel, Förderverein Synagoge Sobernheim/Jüdische Gemeinde für die Kreise Bad Kreuznach und Birkenfeld, Verkehrsverein Speyer, Jüdisches Museum Steinbach am Glan, Förderkreis ehemalige Synagoge Weisenheim am Berg, Jüdisches Museum der Nordpfalz in Winnweiler, Warmaisa. Gesellschaft zur Förderung und Pflege jüdischer Kultur in Worms, Freundeskreis Synagoge Zell

Weitere überörtliche Informationen zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur und das europäische Gesamtprogramm findet man unter www.jewisheritage.org.


 
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