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Wir begrüßen Sie beim Veranstaltungskalender der LAG

Hier finden Sie aktuelle  Veranstaltungshinweise der LAG und Veranstaltungshinweise der LAG-Mitgliedsvereine.

(Nach dem Veranstaltungstermin schalten sich die Veranstaltungshinweise selbsttätig ab und können später in der Rückschau wieder eingesehen werden)


 

Europäischer Tag der jüdischen Kultur

Sonntag, 4. September 2016 Thema: Jüdische Sprachen

Von Hebräisch bis Griechisch, von Ladino bis Aramäisch, von Jiddisch bis Judeo-Arabisch, von Jüdisch-Italienischen Dialekten bis Russisch:
Juden, dies Volk, geschaffen durch ein Wort gehört am Berg Sinai, hatte immer eine starke und - glücklich widersprüchliche - typisch jüdische Beziehung mit Sprachen.
Wussten Sie, dass Jiddisch auf Deutsch basiert? Dass Hebräisch in sehr unterschiedlicher Weise ausgesprochen werden kann und die vollständigste die Variante in Jemen ist? Dass die Juden auf der griechischen Insel Korfu den uralten apulischen Dialekt gebrauchten, oder dass die marokkanischen Juden ihren Dialekt, genannt
Haketia, an den Amazonas brachten? Äthiopische Juden benutzten Ge'ez, nicht hebräisch, als sakrale Sprache. Und was ist mit dem Unterschied zwischen Hebräisch und Aramäisch?
Der Europäische Tag der jüdischen Kultur 2016 wird diesen und vielen weiteren Fragen nachgehen: Laßt uns gemeinsam dieses Jahrtausende und Kontinente überschreitende fröhliche babylonische Sprachengewirr erforschen!

From Hebrew to Greek, from Ladino to Aramaic, from Yiddish to Judeo-Arabic, from Jewish-Italian dialects to Russian, Jews, this people created by a Word heard at Mount Sinai, have always had a strong - and, in a typically Jewish way, happily contradictory! - relationship with languages.Did you know that Yiddish is based on German? That Hebrew can be pronounced in many different ways, the most complete being the variety from Yemen? That Jews on the Greek island of Corfu used to speak an ancient
Apulian dialect, or that Moroccan Jews brought their dialect, called Haketia, to the Amazon river? That Ethiopian Jews have Ge'ez, and not Hebrew, as a sacred language? And what about the difference between Hebrew and Aramaic?
EDJC 2016 will investigate these - and many, many more - questions: let's explore together this joyful Babel crossing millennia and continents!


http://www.jewisheritage.org/web/edjc


 

PostHeaderIcon Europäischen Tages der Jüdischen Kultur 2016: Frankenthal

An die jüdische Geschichte erinnern

Förderverein führt drei Führungen durch

Der Förderverein für jüdisches Gedenken Frankenthal erinnert im Rahmen des Europäischen Tages der Jüdischen Kultur mit drei Führungen an die Geschichte der Juden in Frankenthal.


Europäischen Tages der Jüdischen Kultur:
Führung zum Thema Stolpersteine in Frankenthal

Referent: Rüdiger Stein

Sonntag, 4. September 2016 11 Uhr    Treffpunkt vor der Zwölf-Apostel-Kirche     Carl-Theodor-Straße.  -kostenfrei


Europäischen Tages der Jüdischen Kultur:
Führung über die beiden jüdischen Friedhöfe

Referent: Werner Schäfer

Sonntag, 4. September 2016 15 Uhr Treffpunkt ist vor der Trauerhalle des Städtischen Friedhofs, Eingang Wormser Straße, Bei Dauerregen gibt es einen Bild-Vortrag in der Trauerhalle. Das älteste Grab stammt aus dem Jahr 1826. -kostenfrei


Europäischen Tages der Jüdischen Kultur: Führung Juden in Frankenthal

Referent: Herbert Baum

Sonntag, 4. September 2016 17 Uhr     Treffpunkt Gedenkplatz (Spielplatz) Glockengasse.     -kostenfrei

 


In Frankenthal erinnern 78 Stolpersteine an jüdische Frauen und Männer.


Eine Führung zum Thema Stolpersteine in Frankenthal bietet Rüdiger Stein am Sonntag, 4. September, 11 Uhr, an. Treffpunkt ist vor der Zwölf-Apostel-Kirche, Carl-Theodor-Straße.

In Frankenthal erinnern 78 Stolpersteine vor deren ehemaligen Häusern und Wohnungen an das Schicksal jüdischer Menschen. Alle Steine wurden von Bürgerinnen und Bürgern gespendet.

Über die beiden Jüdischen Friedhöfe in Frankenthal informiert nachmittags Werner Schäfer ab 15 Uhr. Treffpunkt ist vor der Trauerhalle des Städtischen Friedhofs, Eingang Wormser Straße. Bei Dauerregen gibt es einen Bild-Vortrag in der Trauerhalle. Das älteste Grab stammt aus dem Jahr 1826.

Bei einer Führung durch die Innenstadt informiert Herbert Baum um 17 Uhr vor den wichtigsten Stationen mit Fotos über die Geschichte der Juden in Frankenthal. Treffpunkt Gedenkplatz (Spielplatz) Glockengasse.

Die Führungen sind kostenlos. Bei Dauerregen fallen sie aus.

Die Jüdische Gemeinde Frankenthal wurde um 1785 gegründet. Am 28. August 1885 fand die Einweihung einer zweiten, neuen Synagoge in der Glockengasse 12 unter „reger Anteilnahme der Frankenthaler Bevölkerung“ statt, wie die damalige Frankenthaler Zeitungen schrieb. Im Jahr 1900, als die aufstrebende Industriestadt 16.899 Einwohner hatte, lebten hier 371 Juden, das waren rund zwei Prozent. 1933 begann die systematische Ausgrenzung der jüdischen Bevölkerung auch in Frankenthal. Viele konnten rechtzeitig flüchten. Die meisten, die in Deutschland blieben, wurden später in den Vernichtungslagern ermordet. Mit der Deportation der 39 noch in Frankenthal lebenden Kinder, Frauen und Männer am 22. Oktober 1940 nach Gurs in Südwestfrankreich endete die Geschichte der Jüdischen Gemeinde Frankenthals. Heute leben wieder Menschen jüdischen Glaubens aus der ehemaligen Sowjetunion in Frankenthal. Sie beteiligen sich am Leben der Jüdischen Kultusgemeinde Rheinpfalz und besuchen die Synagoge in Ludwigshafen.

Der Tag der jüdischen Kultur besteht seit 1999. Jüdische und nicht-jüdische Organisationen in fast 30 europäischen Ländern erinnern an das europäische Judentum, seine Geschichte, Traditionen und Bräuche. Auf lokaler und regionaler Ebene finden Führungen zu Stätten jüdischer Kultur, Konzerte, Ausstellungen und Vorträge statt.

Informationen: www.juden-in-frankenthal.de

 

 


Der älteste Grabstein auf dem Jüdischen Friedhof stammt aus dem Jahr 1826.

 


 

PostHeaderIcon Europäischen Tages der Jüdischen Kultur2016: Alzey

Zum Jahresthema "Jüdische Sprachen" des Europäischen Tages der jüdischen Kultur laden

Museum Alzey und Arbeitsgruppe Juden im Alzeyer Land im Altertumsverein Alzey und Umgebung e.V.

gemeinsam für Donnerstag, den 1. September 2016, 20:00 Uhr, in das Museum Alzey ein.

Weiterführende Hinweise :"Arbeitsgruppe Juden im Alzeyer Land".     Webseite HIER klicken

 

Museumsabend am Donnerstag, den 1. September, 20 Uhr, Museum Alzey

Jüdische Sprachen im Alzeyer Land

Die Sprachen der Juden im Alzeyer Land sind Thema eines facettenreichen Museumsabends, den das Museum Alzey zusammen mit dem „Arbeitskreis Juden im Alzeyer Land des Altertumsvereins für Alzey und Umgebung e.V.“ im Rahmen des Europäischen Tages der jüdischen Kultur am Donnerstag, dem 1. 9. 2016, um 20 Uhr veranstaltet.

Hebräisch - Jiddisch - Deutsch sprachen die Juden, die seit dem 17. Jahrhundert wieder in Alzey und Umgebung siedelten: mit Jiddisch als Alltags- und Handelssprache, hebräisch als "heilige Sprache" der Gottesdienste. Im 19. Jahrhundert vollzogen sich wesentliche - auch sprachliche - Veränderungen. Nach einer kurzen Einführung zu jüdischen Sprachen allgemein und dem Jiddischen stellt der Sprachwissenschaftler Dr. Rudolf Post das kürzlich aufgetauchte Creditbuch des Salomon Schönfeld aus Erbes-Büdesheim vor, begonnen 1771. Außerdem erläutert er die hebräischen Komponenten des Jiddischen in der rheinhessischen Mundart an Beispielen. Die Geschichte des Creditbuches, seit sieben Generationen in Familienbesitz, erzählt Frau Ulrike Michel.

Im 19. Jahrhundert verstanden immer weniger Juden das Hebräische, sie konnten den Gottesdiensten, vor allem einer hebräischen Predigt, nicht folgen. Renate Rosenau berichtet über die aktive Rolle, die der junge Alzeyer Rabbiner Dr. Samuel Adler Mitte der 1840er Jahre in Rabbinerkonferenzen spielte. Rudolph Brach, damals ein Kind, schildert in seinen Jugenderinnerungen 1830 - 1847 anschaulich die Veränderungen in der Alzeyer Israelitischen Religionsgemeinde. 30 Jahre später nahm das 1880 gegründete "Päda", das Großherzogliche Lehrer-Seminar, auch die Ausbildung jüdischer Lehrer auf. .

Zu dem Museumsabend sind alle Interessierten herzlich in die Antoniterstraße 41 eingeladen. Ein Merkblatt können Sie HIER herunterladen



 

 
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